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Der jüdische Student · 1928-08-01 · Heft 4 (August 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 4 (August 1928)
Date
1928-08-01
Page
[Seite] (sequence 30)
Language
German
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eines unserer Alten Herren gelungen, uns einen 2. Vierer anzuschaffen so daß es endlich möglich war, den Ruderbetrieb in größerem Rahm-ri entsprechend der großen Zahl der Aktiven zu organisieren. Wöchentlich dient ein Nachmittag dem Uebungsrudern. Am Sonntag fuhren wir mit unseren Booten „Hasmonaea" und „Kadimah" größere Touren. Dies?- Fahrten trugen außerordentlich zur Stärkung unseres Verbindungslebeu-j bei, und solche Sonntage verliefen immer in wirklich ausgezeichneten] bundesbrüderlichen Zusammensein. Auch auf dem akademischen Sportplatz und der Schwimmbahn waren wir regelmäßig zu finden. U. a. hatten Kvir mit der hiesigen K. C.-Verbindung eine Verabredung getroffen, wonach wir uns regelmäßig jede Woche zum Faustball Wettspiel trafen. Wir hoffen zuversichtlich, daß unsere Arbeit auf sportlichem Gebiete durch recht viele Siege im Camp von Erfolg gekrönt sein wird. — Vielseitig, wie wir ja zu sein uns Mühe geben, haben wir auch bei einigen netten geselligen Veranstaltungen die Bundesbrüder vereint. So fand unter starker Beteiligung ein kleiner Ausflug mit Damen statt. Wir hatten hierzu auch die künftigen „Schönen", die im kommenden Wintersemester mit unseren jungen Bundesbrüdern unsere Tanzstunde besuchen werden, eingeladen. ..... Als letztes wäre noch an interner Verbindungsarbeit zu vermerken, daß "häufige Besuche der Bundesbrüder bei den Alten Herren für die Stärkung des Zusammenhanges sorgten, der bei der großen Zahl der Alten Herren und unserer Aktivitas recht schwer zu wahren ist. — Die Arbeit der Verbindung nach außen erstreckte sich im besonderen auf Schekelsammlungen und Mitarbeit in der Zionistischen Ortsgruppe. Wir planen die Schaffung eines zionistischen Studentenkreises an der hiesigen Universität und stehen bereits mit verschiedenen Kommilitonen in Verhandlungen. Weiter wird auch eine größere Universitätsarbeit in Jugendorganisationen aufgenommen werden. Augenblicklich arbeiten einige Bundesbrüder im Bar Kochba und im Kadimah. Wir glauben, im vergangenen Semester durch zielbewußte Arbeit ein gutes Stück vorwärts gekommen zu sein, und auch das kommend.- Semester verspricht, den hohen Anforderungen, die man an eine gute und zionistisch lebendige Verbindung zu stellen berechtigt ist, voll gerecht werden zu können. V. J. St Hasmonaea, Hans Berg er X, Heinz Herrnstadt X\ Semesterberichi der V. J. St. Kadimah, Hamburg. Im Gegensatz zum Wintersemester, das hauptsächlich unter den .Mangel an neuen Menschen und aktiven Mitgliedern zu leiden hatte, und einen regelmäßigen Verbindungsbetrieb unter den wenigen alter-. 1 Bundesbrüdern, die alle mindestens 5 KJV-Semester in Hamburg w;lr;" als unzweckmäßig erscheinen ließ, konnten wir diesen Sommer wie ■ einen einigermaßen ordentlichen Verbindungsbetrieb aufmachen. Das große Manko der Hamburger Verbindung, daß nur wenige Br ' Bbr. an der Universität waren, wurde etwas dadurch behoben, daß aV>-> Semester eine ganze Anzahl Füchse hier in Hamburg studierten. Es \^ 30

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