Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 25 (1928)
- Issue
- Heft 3 (Juli 1928)
- Date
- 1928-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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SemesierbciicMe. Semesferberichi für das VIII. Sem, der V. J. St. Hechawer, F/i^a. 1. K.J.V. Es erfüllt uns mit besonderer Gen.igtuung, daß wir die Köglicbkeit haben, an die Spitze unseres Berichtes für unser VIII. Semesur die Mitteilung über unsere Aufnahme ins K.J.V. zu set/cn. Der leizte (Vül.) Kartelltag des K.J.V. in Berlin hat beschlossen den HeJhawer als hospitierende Verbindung ins Kartell aufzunehmen. Das Ziel, nacb dem wir Alle Bundeshrü&cr, die noch nicht seit längerer Zeit gestrebt haben, ist nun erreicht, und an uns wird es liegen, uns zionistisch zu bewähren, um auf diese Weise das Vertrauen des Kartells zu rechtfertigen. Für unsere Verbindung beginnt mit dem Anschluß an das K. J. V. eine neue Periode. Wir wissen, daß die Zugehörigkeit zum K. J. V. eine stärkere zionistische Pflichterfüllung erfordert. Wir werden als einzige Verbindung des K.J.V. im Cfeten, die K.J.V.er Gedanken, die seit längerer Zeit die unsrigen geworden sind, in unsere akademische Jugend hineintragen. Wir hoffe daß der Kontakt zwischen West- und Ostzionismus sich auf diese Weise zim Nutzen der zionistischen Bewegung noch enger gestalten wird. An dieser Stelle möchten wir noch denjenigen unseren innigsten Dank aussprechen, die uns bei der Erreichung unseres Zidks direkt oder indirekt mitgeholfen haben. Vor allen Dingen gebührt unser Dank dem Mitglied der Exekutive der zionistischem Weltorganisafen Herrn Dr. Felix Rosenblüth, der während seiner Anwesenheit in Riga m warmes Interesse für uns gezeigt hat. Unseren aufrichtigen Dank unsenam A. H. h. c. Dr. Werner Bloch, der während seines Aufenthaltes in Mga aktiv bei uns mitgearbeitet und uns bei seiner Abreise Anregungen für großzügige zionistische Arbeit hinterlassen hat. Auch dem hiesigen Landesverbände des K. J. V. gehört unser Dank. Im Verlauf der rnebnjährigen Zusammenarbeit ist der Hechawer den hier lebenden K. J. V.erai nähergekommen und hat die letzteren auch zu dem Beschluß gebradit, den Antrag über unsere Aufnahme ins Kartell zu stellen. Zu unserer Aufnahme verholfen haben uns noch diejenigen K. J. V.er, die unsere Verhältnisse genau kennen, wie Dr. Boris Silbert (Präsidium), Br. Julius Levinsohn (Makkabäa, Königsberg) und Studienrat Dr. Paul Michaelis (Hasmonaea, Be;!tn). Ihnen drücken wir ebenfalls unseren Dank aus. Mit der uns geographisch nächstliegenden Verbindung Makkabäa- Königsberg, haben wir bereits Beziehungen angeknüpft und wir erwarten ihren Besuch zu unserem Stiftungstage (Ende Juli). In das Programm unserer Kulturarbeit für das nächste Sesester ist <He Geschichte des K. J V. einbezogen worden. 5