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Der jüdische Student · 1928-06-01 · Heft 2 (Juni 1928) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
25 (1928)
Issue
Heft 2 (Juni 1928)
Date
1928-06-01
Page
[Seite] (sequence 43)
Language
German
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Art der Wettkämpfe und Spiele scheint mir durch diese Begrenzung schon ungefähr umrissen zu sein. Im Camp wird auch die Möglichkeit zu Besprechungen jeder Art gegeben sein, z.B. zu Zusammenkünften der Erstchargierten, zu einer Sitzung des Verbindungsrates, der zu lange schon nur auf dem xDapier Steht. Referate und nachfolgende Aussprachen werden zwangloser, freier sein, sein, da sie den Nachteil der Kartelltage, das Damoklesschwert der Wahlen, vermeiden. Nicht zu vergessen sind auch Veranstaltungen gesellschaftlicher Natur. Der Möglichkeiten ist Legion, jede Verbindung steuere selbst etwas zum Gelingen bei. Von oben lassen sich solche Dinge 'nicht machen. Es erscheint eigentlich überflüssig zu bemerken, daß die Aktivitas möglichst geschlossen zum Camp kommt. Es wird den Erstchargierten zur Pflicht gemacht, sich für eine starke Beteiligung einzusetzen. Die halbe erste Ferienwoche gehört dem K.J.V. Nach Schluß des Camps empfehlen wir den Bundesbrüdern gemeinsame Reisen und Wanderungen, zu deren Organisierung, falls sie den Rahmen der Einzelverbindung überschreitet, die Campleitung gern zur Verfügung steht. Die Alten Herren sind ebenfalls zum Camp herzlichst eingeladen. Es wird sicher vielfach die Möglichkeit bestehen, geplante Sommerreisen so einzurichten, daß zu deren Beginn oder Ende das Camp besucht werden kann. Sofort in Angriff zu nehmen ist in jeder Verbindung die Errichtung eines Campfonds. Dieser soll vor allem zur Finanzierung der die Kassenverhältnisse mancher Bundesbrüder übersteigenden Reisekosten, ferner zur Anschaffung von Sportgerät dienen. Die Aufbringung der Mittel geschieht hauptsächlich durch Besuche der Aktivitas bei Alten Herren, an die auch auf diesem Wege die Bitte ergeht, ihre jungen Bundesbrüder durch Spenden zu unterstützen. Auch für Kampfpreise sind wir sehr dankbar. In allen Verbindungen ist umgehend ein entsprechender Drive durchzuführen, der bis Ende Juli möglichst abgeschlossen sein soll. Selbstverständlich ist, daß auch die Aktivitas nach Kräften zum Camp-Fonds beiträgt durch Sammlung auf Conventen, Wochen- oder Monatsbeiträge etc. Ort und Zeit sind schon an anderer Stelle angekündigt. Für den Termin sprach der Umstand, daß viele Bundesbrüder nach Beendigung des Semesters nach Hause fahren und so die Reise zum Camp damit verbinden können. Begründete Einsprüche gegen die Festsetzungen sind sofort anzubringen. Auch für Anregungen jeder Art ist die Campleitung empfänglich. Erwünscht ist eine baldige Mitteilung der Teilnehmerzahl. Weitere Informationen erscheinen im Moment unnötig, sie erfolgen -laufend durch Rundschreiben, sowie im nächsten J.St. Vorläufiger Arbeitsbericht des Präsidiums. Das neue Präsidium beschloß in einer unmittelbar an den Kartelltag anschließenden Sitzung, sofort die Verbindung mit den Korporationen durch Reisen seiner Mitglieder aufzunehmen und die Semesterarbeit auf diese Weise zu fördern. Bbr. Silbert war zu Beginn des Semesters in Freiburg und Heidelberg, um die dortige Keilarbeit vorzubereiten. Bbr. Kurt Tuchler benutzte seinen Urlaub dazu, um die Verbindungen in Köln, Bonn, Frankfurt a. M., Heidelberg und Freiburg jeweils ein bis zwei Tage 43

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