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Der jüdische Student · 1927-02-01 · Heft 1 (Februar 1927) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
24 (1927)
Issue
Heft 1 (Februar 1927)
Date
1927-02-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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24 Ressortberichte der anderen Seite wird es aber auch nötig sein, den J.St. als Mitteilungsorgan finanziell sicherzustellen, da der jetzige Zustand, jedes Heft einzeln zu finanzieren, auf die Dauer nicht möglich ist. p a u j Hirsch. Finanzressort. Dem Voranschlag, der auf dem letzten Kartelltag angenommen wurde, entsprachen nicht die Einnahmen. Aus diesem Grunde war das Finanzressort gezwungen, besonders im letzten Jahr, den Ausgabenetai stark einzuschränken. Im Jahre 1926 wurden zirka 5000,—Mk. weniger verbraucht, als im Voranschlag angenommen war. Diese Einschränkungen machten sich in der Arbeit stark bemerkbar. Wichtige Arbeiten des Präsidiums, besonders Reisen in die Verbindungen, die vom Präsidium geplant waren, mußten unterbleiben. Das Büro wurde zeitweise sehr verkleinert, auch die Werbearbeit mußte leiden. Der I. ST. mußte ganz fortfallen, da er nicht mehr zu finanzieren war. Wie bereits im letzten Kartelltagsbericht gesagt, war es nicht mehr möglich, genügend Inserate für den I. ST. zu bekommen, und aus eigenen Mit teln konnte das Präsidium ihn nicht herausgeben. Um ihn dennoch weiter führen zu können, entschloß sich das Präsidium, einige Hefte für einen geringen Betrag per Nachnahme den Bundesbrüdern zuzuschicken. Schuld an diesem Zustand tragen die Bundesbrüder, die ihren Verpflichtungen dem Präsidium gegenüber nicht nachgekommen sind. Selbst wenn man die Zahl der Bundesbrüder, denen eine Beitragszahlung nicht möglich ist, sehr hoch bemißt, bleibt dennoch eine sehr große Anzahl von Bundesbrüdern übrig, die zur Beitragszahlung sicherlich in der Lage war und nicht bezahlt hat. Durch die dauernden Mahnungen wurden auch die Kosten sehr groß und verringerten die an und für sich geringen Einnahmen. Um das Camp, welches in Bonn stattfand, zu finanzieren, hat da* Präsidium eine Umlage von 1,— Mk. gemacht, die vom Kartelltag nach träglich zu genehmigen ist. Die Kosten des Kartelltages, die im Etat nicht berücksichtigt waren, müssen durch eine einmalige Umlage, die das Präsidium schon vor dem Kartelltag erhebt, gedeckt werden. Diese Umlage bedarf der nachträglichen Genehmigung des Kartelltages. Die Höhe der Beiträge war bisher pro Quartal festgesetzt: Für Aktive 3,_ Mk. Für Alte Herren Gruppe I 3,— Mk. Gruppe II 6,— Mk. Gruppe III 10,— Mk. Gruppe IV 15,— Mk. Es wird im nächsten Kartelljahr nötig sein, die Beiträge heraufzusetzen, besonders wird eine Aenderung darin eintreten müssen, daß alle Bundesbrüder zur Beitragszahlung herangezogen werden. Stundungsgesuche werden nur in wirklich dringenden Fällen berücksichtigt werden können. Nur wenn die Finanzlage des Kartells gebessert ist, wird das Kartell seine Aufgaben erfüllen können. W a 11 h e r Czapski.

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