Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 21 (1924)
- Issue
- Heft 8-9 (Oktober 1924)
- Date
- 1924-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus einem Brief aus Erez Israel 203 nis~m:t ungewöhnlichem Wissen, und er inechte vielleicht von einem Lehrstuhl für Kunstgeschichte an der jüdischen Universität in Jerusalem träumen. Nun soll, ein Stück seines Wesens, seine stattliche kunstgeschichtliche Bücherei nach seinem letzten Willen dorthin wandern. — — Erich Michalowski! Niemand hat- Dich gekannt, ohne Dich zu lieben. Niemand Dich geliebt, ohne Deinen frühen Tod zu empfinden als eine schmerzlich-dunkle Leere am Firmament, wo eben noch ein heller Stern gestrahlt! nrw )? bb^n o»»^ p nbzi ^pK Aus einem Brief aus Erez Israel Liebe Buudesbrüdcr! Wir rn'.chteu die Gelegenheit benutzen, um zwei Punkte zu berühren, die uns wesentlich erscheinen: 1. Erfahrungen und gesprächsweise Information haben uns die Ueberzeugung gegeben, dass die au? Berutsunischichtung zielende Arbeit, die das K. J. V. leis:en w 11, nachdrücklicher als bisher den Beruf des Lehrers in Betracht ziehen sollte. Es findet dech Jahr für Jahr ein merkbares, zahlenmäss;g fassbares Eindringen neuer Lehrer in den Lehrkörper des hebräischen Schulwerks stalr, so dass auch durchaus die Möglichkeit einer Anstellung lesteht, vorausgesetzt die ab und zu längerdaue. ide Wartezeit, mit der immer gerechnet werden muss. Die unumgängl'che Vorbedingung für jede Lehrerlauf bahn ist allerdings eine absolute, d. h. natürlich gewordene Beherrschung der Sprache. In diesem Punkte sind die Anforderungen so hech zu' schrauben, wie nur möglich. 2. Aus Fällen, die in letzter Zeit vorgekommen sind, wro Bundesbruder für kurze Zeit ins Land kamen, sich um Stellen bewarben, abschlägigen Bescheid erhlehen, wieder abfuhren und nach ihrer Abreise plötzlich von den anstellenden Instanzen gesucht wurden — ergibt sich als Resultat, dass derartige Erkundungsreisen nur dann einen Sinn haben, wenn sie sich am eine Anzahl von Monaten ausdehnen lassen. Mit bbrl. Grüssen I. A. Holleuderski Aus den Verbindungen. V. ) St. Kadimah, Bonn. Ein grosser Teil der aktiven Bunde;hr;.der stand leider im Examen; deshalb wurde der Yerbindungsbeirieb nur von einem kleinen Kreis von Bundesbürgern gemacht. Zwei auswärtige Bundesbrüdern übernahmen am Semesterbeginn die Chargen. Min versuchte zunächst, die Verbindung durch Gewinnung neuer .Menschen zu verstärken, wir hatten aber nur zwei Neuaufnahmen. Der Antrittskonveut besetze d'c Chargen: Hans Lewin* und Fuxmajor Hermann Spindel * * Albert Meyer * * * und Kassenwart. Wir hatten vor allem drei hebräische Kurse, die Bbr. Spinde! leitet, und an. denen sämtliche BundesIv der teilnahmen. Dr rt wurde Radi m.J