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Der jüdische Student · 1924-10-01 · Heft 8-9 (Oktober 1924) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
21 (1924)
Issue
Heft 8-9 (Oktober 1924)
Date
1924-10-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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Die zionistische Weltjugendkonferenz in Dnnzig 201 zelnen. JBi;zui&«ii£us.*Zusamnienschfe*s&~ de-^-^a«zen Jw-beifehfe*^ ernviw'^j' rauf hin, dass es in Fnnkrcich und England jiidische Jugendbewegung noch nicht gebe und es Aufgabe dieser Liga sein werde, auch dort zionistische Jugendbünde zu schatten. .Die Generaldebat'e wurde dann eingeleimt durch zwei Reden von Jehoschuah Bira und Jardi, welche beide, aus Palästina kommend, ebenfalls die Gründung eines Gesamtbundes aller anwesenden Jugendbi nde, des Brüh hanoar, forderten. In der Generaldebatte zeigte es sich dass die Mehrzahl der anwesenden Verbände für einen unbedingten Anschluss an die Arbeiterschaft waren. Die meisten Redner forderten, dass jeder in das Land einwandernde Chaluz sofort sich der flisladruh anschlösse und für eine längere Zeit, beispielsweise auf drei Jahre verpflichte. Alan erholte auf diese Weise eine Arbeitsarmeezu schaffen, weiche im Smne der Arbeiterschaft Palästina erobern sollte. Vogel (Tcheieth lavan) ging noch weiter, tr forderte, dass d:e Jugend aktiv zugunsten der Arbeiterparteien in die zionistische Politik eingreifen solle, wie auch, dass die Jugendverbände den Arcetterschekel hei sich einführten. Teilweise traten Diskussionsredner für i-chairung einer eigenen Jugendpartei ein. Die Generaldebatte zog sich ausserordentlich in die Länge, zumal da von den meisten Rednern sehr viel wiederholt wurde. Wenn auch in den meisten breiten Reden oft Gemeinplätze zu hören waren, so konnte man doch feststellen, dass es allen beteiligten Gruppen ernsthaft um palästinensische Probleme zu tun war. Hierüber wurde die Aussprache über d'.e Fragen der allgemeinen Jugenderziehung sehr vernachlässigt. Umsonst war es, dass Hans Kohn in der Debatte darauf hinw'es, dass die Behandlung der Fragen der Jugendbewegung sich nicht erschöpfte in einer Debatte über des Verhalten der Chaluzim in Palästina, dass die Jugendbewegung auch solche Kre'se erfasse und erfassen müsse, die mit dem Aufbau des Landes als Chaluzim nichts zu tun hätten und dass d;ese Tagung sich mit dem Gesamtproblemen der zionistischen Jugend und mit den Fragen der Verbreitung unserer Bewegung beschäftigen müsse. Auch warnte er vor Gründung einer Par'e', die doch werden würde wie die andern Parte'en, deren politische Methoden man bekämpfe. In Gedankengängen, die sich über das Niveau der Debatte erhoben, r:et er ab von einem Anschluss an eine der zionistischen PaHeien. Nach seiner Rede konzentriere sich die Debatte wieder ausschlieslich auf die Frage, wie man Histadruth und Jugetidbünde miteinander verbinden könne. Der Jugendkoiurress hatte einen Permantnzausschuss und einen Ausschnss der Fünf bestellt. Man forderte den Eintritt aller Mitglieder der Jugendverbände in die Histadru h als Minimum, demgegenüber z. B. der Blau- Weiss lediglich von einem Programm w'ssen wollte, das auf eine Produktivierung der Jusend für Palästina vor allem in handwerklichen und landwirtschaftlichen Berufen gerichtet * war. Eine erosse Rolle spielte in diesen Debatten, ob die ITstadruth es dulden könnte, Mitglieder in ihre Reihe aufzunehmen, die wirtschaftlich verschiedene Berechtigungen aufwiesen. Ausbeuter - und Arbei suchmer in eine Gewerkschaft gemeinsam unterzubringen, sei . nicht möglich. Da der deutsche Blau-Weiss sich nur dazu enischliesseu konnte, seine Cha ln/im mit der Uebersiedlung nach Palästina in die Histadruth emtreien zu lassen, alle anderen Verkettungen an die Histadruth ablehnte, schlcss d*e Tagung mit folgendem B'ld: Es wird ein Brüh hanoar gegründet aus Hac-chomer hazair, Brith Ii; Hm, Tcheieth lavan und einigen österreichischen und polnischen Verbänden hne BlauAVeiss. Im Statut, dis den von Jard; und Bira eingangs der Ok; \-rakiebane venretenen Grundsätzen entsprach, wird eine Eingliederung der lugend hi die palästinensische Arbenerschah beschlossen, wobei man die Zusammenfassung zu einer Arbeits?./mee vorsieht. Es wurde in letzter Stunde verhindert, dass für die B> der Arbeit ersehend eingeführt wurde. Man setzte an dessen Stelle den jih'er,!:inen Schekei. Aber die sozialistische Grundtendenz, welche die Tagung re- H

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