Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 20 (1923)
- Issue
- Heft 2 (März 1923)
- Date
- 1923-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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ffO Protokolle der Präsidiumssitzungen Protokolle der pmddmmssi^imgen. 15. Februar 1923. Anwesend: Stein, Meyer, Bertram und Irwin Fisher. Hirsch. Michels. Phiiippsthal. Türkischer, außerdem Holdheim. Hennig. Hölzer. Ordower Die Rcssonver.eilung wird folgendermaßen vorgenommen: Schriftführer, lieber Weisung. Finanz, innere Arbeit, Büro: Hirsch: Außenressor: (Verkehr mit anderen Organisationen): Mever: ,.J. St.** und Unterricht: Türkischer: Zionistische Arbeit: Phiiippsthal: Werbearbeit: B. Fisher: Sport- und Jugendarbeit: I. Fi<her: Bertiisressort: Michels. Redaktionskommission: Stein, Mever. Türkischer. Prüsidialehrenrat: Stein, Mever. Hirsch. Frsatzrichter: B. Fisher. Phiiippsthal. AKB.: Philippsthal. Keilressorr der AKB.: Holzer. Fs wird beschlossen, daß die einzelnen Präsldiimismiiglieder in den Berliner Verbindungen einen engen Konnex aufrecht erhalten s.»llen. Die Verbindung mit dein VJSt. Berlin wird Meyer und die mit der Maccabaea Philippsthal herstellen. Auf die in Nr. 14 der .„Jüdischen Rundschau"* erscheinende Erklärung des Blau-Weiß soll Meyer in .Vorbildung mit Biieski und Stein eine Gegenerklärung verfassen. - Es wird beschlossen, dem Schiedsgericht, das der Blau-Weiß vorgeschlagen hat. zuzustimmen. Unstxersens soll vorgeschlagen werden, daß die Besitzer kerne Juristen zu sein brauchen. Ais unsere Vertreter zu fungieren, sollen ersucht werden: Herr FeuerrinR nr.d Herr Dr. Sandler.' Als Ersaizvertreter: Herr Frank und Herr Walter Roth. Es soll betont werden, daß das Schiedsgericht die prinzipielle Auseinandersetzung mit dem Diau-Weiß nicht ersetze und sie nicht aufschieben könne. Ferner müsse das Schiedsgericht sofort eingesetzt werden und seine Verhandlungen dürften keine Verzögerungen erleiden. * Auf der nächsten Prüsidiumssitzung soll J. Fischer über Jugendarbeit. B. Fisher und Conitzer über Keilarbeit und Franz Meyer über die Erziehung im Karteil referieren. Auf der übernächsten Präsidiumssitzung wird Philippsthal über zionistische Arbeii und Türkischer über ,,J. St.*4 und Unterricht referieren. 27. Februar 1923. Anwesend: Arthur Stein. Franz Meyer. Bertram und Irvin Fisher. Phiiippsthal. Türkischer, Siegbert Stein. Martin Herzog. Ferner Felix RosenbÜ'nh. Ernst Pinner, Biieski. Zamory. Hennig. Gottheit. Wolf. Halitzky. - \W Eintritt in die Tagesordnung berichtet Biieski über die Leipziger BV.-Tagung vom 25. Februar. 1. Bi au -Weiß: Fs liegt eine Resolution der Hatikwah Würzburg \ or. die sich gegen die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Blau-Weiß rieh,:et und diesen Antrag dem Kartell bekanntgeben will. Im Anschluß an diese Resolution und an den vom Blau-Weiß versandten Tatsachenbericht hebt. B i 1 e s k i hervor, daß muri nicht mehr zwischen Bundusleitung und Hku-Weiß eine Trennung vornehmen könne, da ja inzwischen auf der -t:r.;:C.funJenen Führertagung die Führer der Bundesleitung ihr Vertrauen ::::>c. drückt und >o zweifellos ihre Zustimmung zu dem Tatsachenbericht crV:är: habe. Dieser Bericht enthalte eine Reihe von Unrichtigkeiten und ei: geeignet, eine große Verwirrung über die tatsächlichen Vorgange an-; Achten. Mau ini:.v<e daher de.n Kartell einen Gegenbericht vorlegen, der h-onders alle Unrichtigkeiten des BJaa-Weiß-Beriehtcs richtig stellt. - 1eski und Löwenstein sollen aufgefordert werden, diesen Bericht bald v.w übernehmen. 2. Keil arbeit: Bertram Fisher berichtet, daß im W.S. 50 Neu- . 'innen ^:at:gefunden, haben. Fr habe im neuen Präsidiuni die Arbeit des Werbe ressoris begonnen. Fr habe aus ganz Deutschland die Listen der Abiturienten and könne daraus ersehen, daß die Behauptung, es gabhe.::e keine Kekiiixe. falsch sei. In Berlin aliein habe er 120 Keiltüxe -.erteilen könne::. Aach die Berliner Arbeii habe man zu organisieren