Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 19 (1922)
- Issue
- Heft 8 (Oktober 1922)
- Date
- 1922-10-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Der \ Y>rsch!ag einer Fusion zwischen KJV. und Rlau-AVeiß Vorbereitung zum a. o. K. T. Die Verbindungen und Gruppen müssen bis zum 1. Dezember spätestens eine Liste einreichen, auf der genaue Angaben über folgende Fragen enthalten sind: 1. Nimen und Adressen aller Bundesbrüder, die zum KT, nach Berlin k;mmc:.. 2. Wer beansprucht Privatquartier mit Verpflegung?, 3. ^er beansprucht Privatquartier ohne Verpflegung? A. Vver beansprucht nur Verpflegung? 5. ^er reflektiert auf koschere Verpflegung? 6. Wer beansprucht Hotelzimmer? Wir bitten die Verbindungen, genaue Angaben zu machen, da sonst für eine geregelte Unterbringung nicht Sorge getragen werden kann. Alk- Meldungen sind zu richten an Felix H e i 1 b o r n , Berlin-Charlottenburg, Leibnizstr. 47. Die Tagesordnung und näheren Mitteilungen über die Verhandlungen erscheinen im nächsten JSt. Das Präsidium des KJV. An alle Bundesbrüder! Die Vorbereitungen zum a.o. KT. müssen begonnen werden. Die Berliner Verbindungen haben genaue Anweisungen direkt erhaite?i. Es kommt aber darauf an, daß sich schon jetzt Bundesbrüder und besonders auch Alte Herren bereiterklären, auswärtige Bundesbrüder aufzunehmen und zu verpflegen. Bei rechtzeitiger Meldung wird man versuchen, alle Wünsche zu berücksichtigen, AuPerdcm eröffnen wir hiermit einen besonderen Fonds (a.o. KT.. -Fonds) als Zuschuß für Bundesbrüder für Reise und Verpflegung. Hier sollte jeder, der aus familiären oder sonstigen Gründen nicht in der Lage ist. jemanden aufzunehmen, eine Ablösung zahlen. Die Beiträge werden in den AKB.-Mitteilungen ausgewiesen. Sä milche Meldungen an Bundesbrüder Felix Heilborn, Berlin- Charlotunburg. Leibnizstr. 47. Tel. Steinplatz -4S5S. Gele&endungen auf das Konto Alfred Jarislowsky, Berlin, Kartell Jüdischen' Verbindungen W 35, Postscheckamt NW 7, Nr. 353S2 (mit dem Vermerk a.o. XT.-Fonds) oder direkt an das Bureau des Präsidiums des KJV.. Kirfürstcnstr. 150. Tel. Kurfürst 1095. Der Vorschlag einer Fusion zwischen KJV. und Blau-Weiß. Bericht des Präsidiums. Der ftartelltag in Hannover war ein lebendiger Ausdruck der Einheit des Karteis. Nach den für uns so verlustreichen Kriegs- und Nachkriegsjähren zeigte er eine neue im Kartell wurzelnde Generation. Fs gab wieder KJVer. tnd es gab wieder einen Bund, dessen organisatorische und erzieherisciis Grundlagen gefestigt waren. Das neue Kartelljahr hatte kaum begonnen, als wir vor eine neue große Aufgabe gestellt wurden. Der Bundestag des Blau-WeiB hatte aus den bekannten Gründen eine Erregung in die Rehen der zionistischen Jugend und besonders des Kartells hineingetragen. Das Präsidium glaubte dieser Entwicklung nicht abwartend gegenüber bleiben zu dürfen. D:e Jugendtagung in Cassel zeigte uns, inwieweit unsere Politik, die wir am Ergebnis des Bundestages geübt hatten, ::^-:h a::: iie in Cassel zi'iago getretene Situation paßte. In Cassel und be-