Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 19 (1922)
- Issue
- Heft 6 (Juni 1922)
- Date
- 1922-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
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Beschlüsse des Kartelltages 18. Antrag des Präsidiu m s: Der Kartelltag wählt in das | nsne Präsidium: I Bifcski als 1. Vorsitzenden,! Stein als 2. Vorsitzenden,? ferner l Bertram Fisher, S Irvin Fisher, :; Martin Herzog, j Siegfried Hölzer, j Leo Jacobowitz, } Alfred Jarislowsky. | Fritz Löwenstein, \ Walter Philippsthal, \ Bruno Perl, i Leo Rosenbliith, j Felix Sanmely, [ Hermann Weil. folgende Anträge wurden dein Präsidium als Material übergeben: 19. Antrag der VJSt. I v r i a. F r e i b u r g: Zirka 5 Wochen vor Schluß eines jeden Semesters hat jede Verbindung im J.St. oder bei* seinem Nichterscheinen durch Rundschreiben an alle Verbindungen zu veröffentlichen: Name und Adresse des Erstcharscierten, Höhe der Summe, \ wekhe als Ferienmiete, Anzahlung usw.. für Zimmerl«2sorgung im voraus t eingesandt werden muß. Angabe über durchschnittliche Grundmiete und nälnre Bedingungen sind erwünscht. \ 20. VJSt. Hasmonaea, Gießen: Die Post an die Bundesbrüfer soll während des Semesters prinzipiell mit der Verbindungspost i erledigt werden. \ 2.1. VJSt. Hatikwah, \V ü r z b u r g : Der Kartelltag wolle die Herausgabe eines KJV.-Liederbuches beschließen. I 22. VJSt. Hasmonaea, Gießen: Um das Wort „zionistisch** \ endgültig in unser Programm aufzunehmen, ist § 5, Abs. 2. folgendermaßen \ zu iurmulieren: „Die Verbindungen vertreten den zionistischen Gedanken.'4 I 23. VJSt. Hatikwah, Leipzig: Um allen Bundesbrüdern einen \ bessircn Ueberblick über die Lage des Kartells zu verschaffen, erachtet es cer Kaneiltag für notwendig, daß.in den im .J. St.kt veröffentlichten Verhndungsberichteu mehr als bisher eingehende Darlegung der inneren Lage der Verbindung gegeben wird, insbesondere über die die Verbindungen während der Berichtszeit bewegenden Fragen und die daraus sich ergeberden Gruppierungen ausführlich berichtet wird. Der Kartelltag steüt fest, daß außerdem Minderheiten berechtigt sind, ihrerseits einen Bericht im .,0. St/4 zu veröffentlichen. 24 YJSi. Kadimah, Bonn: Der Kartelltag hält eins Reform des ...1. St." für notwendig. Die eine Kritik enthaltenden Aufsätze sind auf das mbedingt erforderliche Maß zu beschränken. Der Inhalt des größten Teils der Beiträge soll a) auf üie Bundesbrüder erzieherisch wirken, b) die Bnndssbrüder zum Studium der jüdischen Geschichte und Literatur, der Paläs.1n.ikunde und der jüdischen und zionistischen Gegenwartsaufgaben anregen, c) Dinge behandeln, für die sonst keine Möglichkeit der Orientier mu besteht. Der Inhalt der Aufsätze hat alles zu berücksichtigen, was zur Entwicklung der zionistischen Persönlichkeit der Bundesbrüder erfordere]1, ist und muß über den durch Judentum und Zionismus gegebenen Rahmin weil hinausgehen. 2t. VJSt. KaJimah. Bonn: Durch die ungeheuren finanziellen L eis im gen, die heute von jedem Bundesbruder verlangt werden, ist es vielen imrnöäich. die Monatsschrift. ..Der Jude" zu halten, die von vielen als Beuürriis em;if*i::öj:: v. ird. Das Präsidium möge -deshalb an die Redaktion des ,.;'::de;f* zweel-:^ Frmäßigumr des Ahov.neine ni> nr eises für die Aktiven