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Der jüdische Student · 1921-11-01 · Heft 6 (November 1921) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
18 (1921)
Issue
Heft 6 (November 1921)
Date
1921-11-01
Page
[Seite] (sequence 32)
Language
German
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p^-^^^^i^^ 270 ^''^^ Verschiedenes Es folgt dann ein Hinweis darauf, daß Überweisungen, durch die das Kartell eine Unterstützung der Kadimah hätte bewirken können, nicht möglich gewesen wären und auch in Zukunft nicht möglich sein würden. Der Briet geht weiter: „Die Zugehörigkeit zum Kartell würde bedingen, daß wir einerseits Euch dieselbe Anteilnahme zuwenden müßten, wie den andern Verbindungen, und daß Ihr andrerseits in ganz unmittelbarer Weise am Leben und an den Aufgaben des Kartells teilnehmt und Euch auch den Ansprüchen und Beurteilungsmethoden der Kartellarbeiten in vollem Maße unterstellt. Da wir kein Recht zu haben glauben, diese Ansprüche gegen Euch zu erheben, da wir auch wissen, daß wir die Ansprüche nicht erfüllen können, die Ihr mit Recht gegen uns erheben müßt, so halten wir es nicht für richtig, die Form der Zugehörigkeit zum Kartell beizubehalten, die lediglich eine nach außen gerichtete Bedeutung haben kann, ohne durch innere Beziehungen gerechtfertigt zu sein. Wir würden es vielmehr für geraten halten, wenn an Stelle der Kartellzügehörigkeit ein Freundschaftsverhältnis tritt . . ." Der Brief schließt mit einem Hinweis auf die Möglichkeit späterer Überleitung des Freundschaftsverhältnisses in eine festere Form. Die Kadimah hat in einem Schreiben vom 3. November betont, daß sie ihre besondere Struktur behalten müsse, daß sie die lediglich formale Zugehörigkeit zum Kartell ebenfalls für wertlos halte und daher um Lösung des Kartellverhältnisses bitte; sie betonte hierbei auch ihrerseits den Wunsch nach einer zukünftigen gemeinsamen Entwicklung. Wir werden dem nächsten Kartelltag die Umwandlung des Kartellverhältnisses zur Kadimah in ein Freundschaftsverhältnis vorschlagen. Das Präsidium Verschiedenes. Bücheramt des K.J.V, Seit dem 15. November wird das Bücheramt des K. J. V. nicht mehr von. Bbr. Victor Cahn, sondern von Bbr. Jacob M i r w i t z , W. 5 7 , Pallasstr. 14, bei Blother, Tel.: Lützow 5225, geleitet. Bestellungen und Korrespondenzen sind daher jetzt an diese Adresse zu richten, Geldsendungen auf Postscheckkonto Jacob Mirwitz, Bln. Nr. 118 549, Nachdem seit kurzer Zeit die Sortimenter-Teuerungszuschläge wieder eingeführt werden, werden wir wieder auf die alte Handhabung zurück - greifen, wie wir sie das erste Mal bekanntgemacht haben, & h. also: Die Bücher, die mit Teuerungszuschlag verkauft werden, sind durch uns um ca. 1 5—2 5 o/o billiger (je nach der Höhe des Zuschlages) zu beziehen; Porto zu Lasten der Bundesbrüder. Die Bücher, die noch keinen Zuschlag haben (hauptsächlich die wissenschaftlichen Bücher), kommen beim Bücheramt ca. 8—9 o/o billiger, die Portokosten fallen entweder ganz oder wenigstens zur Hälfte für die Bundesbrüder. Victor Cahn. JacobMirwitz. An alle zionistischen Arbeitssiellen! Wir machen wiederholt darauf aufmerksam, daß Bundesbrüder, die im Begriffe sind, ihr Examen abzulegen, oder eben ihr Examen beendigt haben, daran erinnert werden müssen, daß diese Zeit besonders geeignet ist, um sich zionistischer Arbeit für eine Zeitlang zur Verfügung zu stellen. Ressort für zionistische Arbeit: gez.: Leo Rosenblüth.

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