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Der jüdische Student · 1920-04-01 · Heft 2 (April 1920) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
17 (1920)
Issue
Heft 2 (April 1920)
Date
1920-04-01
Page
[Seite] (sequence 35)
Language
German
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110 Berichte der Verbindungen 4. Julius Caspar, stud. med. aus Bromberg .„ 5. Martin Holzer, stud. rer. pol. aus Freising 6. Isaak Postowsky, stud. ehem. aus München 7. Martin Grünbaum, stud. rer. pol. aus Augsburg 8. Alfred Löv, stud. rer. pol. aus Nürnberg 9. Ernst Strauß, stud. rer. pol. aus Kronach. Die persönliche Inanspruchnahme des * veranlaßte den Convent, eine neue Besetzung der Chargen vorzunehmen: Kurt Bauchwitz* F. M. Kurt Mayer ** Möses S i 1 b e r g *** Eine wirkliche Arbeit war bisheir kaum geleistet worden. Die erste Pflicht bestand darin, den fehlenden inneren Zusammenhang der Bundesbrüder wiederherzustellen. Es gelang auch mit Ausnahme einiger Alter Herren und Burschen. Von Disziplin in vollem Umfang ist allerdings noch immer keine Rede. Gut gearbeitet wurde im Blau-Weiß, dessen sämtliche Führerstellen von Jordanen besetzt waren. Der nationaljüd. Jugendausschuß klappte nicht, ebenso der Turnverein „Bar Kochba". Der Hauptwert unserer diesmaligen Semesterarbeit ist in der Fuxenerziehung zu sehen, die in den Händen von i. a. B. Fritz Wolf (Comment), i. a. B. W i n d (Tendenz) und i. a. B. Berliner (Palästinakunde) lag. In den B. C. wurden rezipiert: Hans M a c h o 1, Otto B a 11 i n Salomon Judelowitz, Gu'st. Meyerstein, Fritz Stein, Phil. Schnapp, Günther Zessel. — Hebräjsch wurde von Herrn Avigdor unterrichtet, A. H. Raph. Straus s leitete einen Geschichts* kurs. Der neugegründete jüd. Studentinnen Verein „Kadimah" nahm an unseren wissenschaftlichen Kursen teil. A. H. Krojanker erteilte demselben Tendenzunterricht. Ein Hindernis für einen flotten, reibungslosen Korporationsbeirieb kann unter Umständen eine zu große Aktivitas sein — die „Jordania" litt darunter in diesem Semester. Die Gründung einer Sportverbindung in München wäre außerordentlich begrüßenswert. gez.: Kurt Bauchwitz V. J. St. Hatikwah, Wiirzburg. Im Zwischensemester befinden sich in Würzburg: A. H. Tachauer, Israel-, i. a. B. Salo Pick, Adolf Strauß, Max Strauß, Nebel, Leopold, a. B. Gantersheim, Schramm, Plonsker, F. Max H e i 1 b r u n n , Grünfeld, Katz, Jacobsohn, Liebstädter. Mehrere Bundesbrüder stehen unmittelbar vor dem Examen, zu arbeiten haben alle. Der Antrittskonvent besetzte die Chargen mit Plonsker* und Schramm**. Unsere regelmäßigen Wochenveranstaltungen sind Turnen, Wandern und Ortsgruppenabend. Dazu kommen bei den meisten Bundesbrüdern hebräische Arbeit und bei einigen solche im Ostjüdischen Verein, ferner Fuxenstunden bei Pick. — Auf größere K e i 1 e r f o 1 g e ist in dem nur sechs Wochen dauernden und nur für Kriegsteilnehmer mit mindestens 6 Semestern Verlust bestimmten Semester kaum zu rechnen, zumal die Arbeit gegen einen nicht unbedeutenden K. Cv und vor allem gegen drei in Würzburg anscheinend sehr gut eingeführte paritätische Verbindungen geleistet werden muß. — Der B. Z. K. hat vorläufig außer Elias Fischer hier nur einen Mann. A. H. Nürnberg hat sein Austrittsgesuch eingereicht, im B. Z. K. ist er unseres Wissens noch nicht. — Die Vorlesungen beginnen am 4. Mai, die Lebensmittelverhältnisse sind noch verhältnismäßig gut, die Zimmerpreise betragen 40—65 M. Hans Plonsker*

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