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Der jüdische Student · 1920-02-01 · Heft 1 (Februar 1920) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
17 (1920)
Issue
Heft 1 (Februar 1920)
Date
1920-02-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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Der Verlauf des Kartelltags? Das neue Statut*) II. Die Anträge 51, 37 und 26 werden zurückgezogen. Die von der Statutenkommission vorgeschlagene Geschäftsordnung für den Kartelltag wird mit folgenden Aenderungen angenommen: 1. Im § 5 wird hinzugefügt: „Kein Delegierter darf mehr als zwei Stimmen führen". 2. Im selben § wird hinzugefügt: „Referenten stehen den Präsidiumsmitgliedern gleich". Die von der Statutenkommission des Kartelltages vorgeschlagenen Kartellstatuten werden angenommen. Hierzu werden folgende Beschlüsse gefaßt: 1. Im § 9 fällt der auf die Worte „Wahlberechtigt ist, wer stimmberechtigt ist" folgende Absatz „Stimmbarechtigt ist" usw. aus. Die wegfallende Bestimmung wird im Abschnitt V der Kartellstatuten neu eingefügt. 2. Im § 9 wird hinzugefügt: „Uebersteigt die Durchschnittszahl der Aktiven und ortsanwesenden Inaktiven in dem Kartelltagssemester und dem vorhergehenden 25, so steht der Verbindung für jede angefangene 20 ein weiterer Delegierter zu. Die Zahl der Delegierten darf 5 nicht übersteigen". 3. Im § 24 wird die Begrenzung der Zahl der Präsidiumsmitglieder auf 14 gestrichen. 4. Im § 25 werden die Worte „in geheimer Abstimmung" gestrichen. 5. Zu § 58 wird beschlossen, daß Inaktivierungen erst nach dreijähriger, A.H.-ierungen nach fünfjähriger Zugehörigkeit zum Kartell erfolgen dürfen. 6. Zu § 64 wird als Zusatz beschlossen: „Ein Antrag einer Korporation auf Austritt aus dem Kartell muß auf zwei Konventen im Abstand von mindestens zwei Wochen mit 3/4 Majorität gefasst sein". Die Vertreter der V. J. St. Zephirah beantragen, daß der § 64 erst mit Schluß des Kartelltages in Kraft treten soll. Nachdem der K.T. festgestellt hat, daß dies bei sämtlichen Beschlüssen der Fall ist, wird der Antrag zurückgezogen. Blumenfeld beantragt, daß der § 64 sofort in Kraft treten soll. Es werden von Buchholz, Fromm und Stein Anträge gestellt, in denen, teils der V. J. St. Zephirah, teils den Vertretern dieser Verbindung die Mißbilligung des K. T. ausgesprochen wird. Blumenfeld zieht seinen Antrag zurück. Ueber die Anträge Buchholz, Fromm und Stein geht der K. T. zur Tagesordnung über. Hierauf legt Blumenfeld den Vorsitz nieder. Er sowie Bileski, Stein, Bertold Cohn und Lipschitz erklären, daß sie in das neue Präsidium nicht eintreten würden. Die Vertreter der V. J. St. Zephirah, sowie der Bezirksverbände Mittel- und Niederschlesien und Oberschlesien geben zu Protokoll, daß sie sich mit den Bestimmungen des § 64 nicht einverstanden erklären und dagegen gestimmt haben. * - * * Sitzung vom 31. 12. 1919 Die Palästina-Debatte I. Beratung und Beschlußfassung über ein Projekt für naeh Palästina übersiedelnde K. J. V.-er. Es wird nach einem Referat von Low enstein beschlossen: Der K. T. setzt eine aus Siegfried Moses, Walter Moses und Felix Rosenblüth bestehende Kommission ein, deren Aufgabe es sein soll, nach folgenden Grundsätzen ein Statut auszuarbeiten, das nach Genehmigung durch das Präsidium Geltung erhalten soll. *) Vgl. den Spezialbericht von Arthur Stein in diesem J. St.

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