Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 12 (1915-1916)
- Issue
- Heft 1 (11.6.1915)
- Date
- 1915-06-11
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Judische Student 13 daß gleich den Aktiven der Sprevia auch diejenigen aHer anderen Ki C.-Verbindungen sich, soweit sie nicht ohnedies gestellungspflichtig waren, freiwillig zur Fahne gemeldet haben, darüber hinaus aber auch eine große Anzahl alter Herren, zum Teil verheiratete Leute, daß ferner u a. die Heidelberger, Münchener und Bonner Kartellverbindungen mit ihren A. H.-Verbänden größere Summen für die Zwecke des Roten Rreuzes aus ihren Kassenbeständen gestiftet und ihre Kneipen dem Roten Kreuz zur Verfügung gestellt haben. Diejenigen K. C-er, die nicht am Kriege selbst teilnehmen können, haben Sich fast ausnahmlos in den Dienst der freiwilligen Krankenpflege und anderer Hilfsorganisationen gestellt — Die „Burschen heraus" ruft Fritz Hirschfei d (Saxobavartae), „der auch nicht mitkonnte", wie es in der Unterschrift heißt Vorweg seien hier die Personalnachrichten zusammengefaßt; die in den ersten drei Heften — bis Februar 1915 — enthalten sind. Danach waren bis zum Februar 550 K. C-er eingezogen. Davon hatten 85 das Eiserne Kreuz erhallen, 79 waren verwundet, erkrankt oder vermißt, 8 zu Leutnants befördert, 20 waren gefallen, und zwar: Dr, Leopold Oppe nbeime riaus Schriesheim, cand. phiL Frite Rosenthal aus Wiesbaden, Dr, med. Ernsjt Heimann aus Duisburg, Referendar Dr. Heinrich Spitz aus Beuthen, Staalsanwalt Ludwig Weil aus Stuttgart, Referendar Dr. Erich Hahn aus Köln, Referendar Dr. Karl Blank aus Springe, stud. iur. Fritz Hahn aus Pforzheim, Referendar Ludwig JRawack aus Goldberg, Referendar Max Cohn aus Charlottenburg, Dr. Arthur Aufrecht aus Paris, Apotheker / doli Tichauer, Dr. med, Julius C o h n aus Berlin, cand. phit Adolf Levy aus Potsdam, Refeiendar Aibert Lowinsky, Dr. med. Fritz Baum aus Köln, Dipi.-inp. Fritz London aus Magiluo, cand. med. Bruno Äbra ha in aus Oppeln, Dr. med. Lorenz Lzh mann aus Regensburg, Rechtsanwalt Max Moritz Cohn aus Marienburg. Gestorben sind ferner: Dr. med. Carl Frensdorff und Dr. med. Öskar May en. In Nachrufen wird die Persönlichkeit der Verstorbenen gewürdigt Auch Ludwig Franks wird gedacht, weil er, obwohl nicht K. C-er, dem K.C durch persönliche und sachliche Beziehungen nahe gestanden habe. Bei Fritz Baum, dessen M a i n z e r besonders ausführlich und mit höchster Wertschätzung gedenkt,' wird verschwiegen, daß eben die voTzügiiehen Eigenschaften, urr: derentwillen ihn Mainzer in vieler Beziehung „das Muster eines K Oers" nennt, Bau m Zionist werden ließen« Die der Redaktion zugehenden Feidbriefe werden offenbar sämtüch abgedruckt, Dies muß nicht nur aus der Zahl — 92 — sondern besonders auch daraus geschlossen werden, daß auch die kürzesten FeWpostkarten, die außer bundesbrüderlichen Grüßen nur Bemerkungen wie — Aus dem einstweiligen Standquartier meines Bateilions — Die" märkische Landwehr wacht wacker an der Deime