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Der jüdische Student · 1919-10-01 · Heft 6 (Oktober 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
16 (1919)
Issue
Heft 6 (Oktober 1919)
Date
1919-10-01
Page
[Seite] (sequence 41)
Language
German
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Vom Präsidium 279 teile nicht möglich sind. Sowohl ein Freundschaftsverhältnis zwischenden Verbindungen wie gegenseitige offizielle Besuche — selbst bei größeren Veranstaltunigen — würden zu unaufrichtiger Bekundung von Beziehungen führen, die den tatsächlichen Verhältnissen .nicht entsprechen.. Diese in unseren Prinzipien gelegene Stellungnahme läßt jedoch — und das möchten wir ausdrücklich betonen — die Möglichkeit zu, daß. unsere Bundesvereinigungen, wenn die Stunde es erfordert, wie bisher mit anderen Studentenverbindungen zusammengehen. Wir gestatten uns, Ihnen .diesen unseren Standpunkt klar zu legen, da wir glauben, daß nur volle Aufrichtigkeit über -die Gegensätze den Frieden: unter den Verbänden dienlich sein kann." Danach müssen , Versuche, mit dem B. J*A. in näheren Konnex zu kommen, zunächst aufgegeben werden. Insbesondere sind Korporationen, des B. J. A. nicht mehr zu Veranstaltungen einzuladen. Dagegen ist ein Zusammengehen bei aktuellen Anlässen (Studentenparlamenten) möglich. Aus den Protokollen 16. Präsidiumssitzung! 11. August 1919 Ostrowski übernimmt -die organisatorische Leitung der für Ende September in Aussicht genommenen Zusammenkunft sämtlicher Erst chargierten des Kartells in Berlin. Die technischen Vorarbeiten hierzu sind durch die A. K* B. zu leisten. Die geplante Treffahrt des K. J. V. Berlin wird damit verbunden. Bileski referiert über die Vorgänge bei der Breslau er Zephir a h und die -damit im Zusammenhang stehenden gegen Bbr. Siegfried Rosenbaum einberufenen Ehrenräte. Nach eingehender Debatte, die sich auf die gesamte Kartelliage und die Frage der Ringbildung im besonderen erstreckt, wird beschlossen, die Präsidiumsmitglieder Bileski, B. Cohn und Stein nach Breslau izu entsenden. Diese -sollen mit den Bundesbrüdern dort Fühlung nehmen, auf einem Konvent der Zephirah die Aufhebung des die Rinigbildung betreffenden und allen Kartellverbindungen mitgeteilten Beschlusses beantragen und bei gleicher Gelegenheit den Ehrenrat gegen Rosenbaum stattfinden lassen, da dieser auswänig-es Präsidiumsmitglied ist- Ressortberichte a) Stein berichtet über das Ergebnis der Tätigkeit des Keilressorts. Das Kartell hat im Sommer trotz der schwierigen Lage im Innern 172, seit dem Kartelltag im ganzen 323 Füxe erhalten, die Herkunft der Füxe ist genau dieselbe wie im Frieden; es befinden sich verhältnismäßig nur wenig Blau-Weiße und andere Zionisten darunter. b) Bileski referiert über die Entwickelung des Ressort für Turnen und Sport. c) Berthold Cohn erstattet dein Bericht des Ueberweisungsr e s s o r t s. Das Kartell geht einem günstigen Winterbezw. Zwischensemester entgegen. Fast in sämtlichen Verbindungen werden genügend: Chargierte, Burschen und Füxe vorhanden sein, es fehlt jedoch an vielen Stellen an Bundesbrüdern, die sich zu hebräischen Lehrern eignen. Neugründungen in Cöln- und Hannover sind gesichert. Die Verhältnisse in Straßburg und Posen, wo eine polnische Universität erstehen soll, werden' im Auge behalten. d) Ostrowski regelt die Ferienarbeit und steht mit zahlreichen Bundesbrüdern in der Provinz in Verbindung» Er arbeitet im Einvernehmen mSt dem Ressort für Erziehung und Untericht und der in der letzten/Sitzung gewählten Personalfkommission. e) JarisIow«ky berichtet ausführlich für das Finanz, r e s s o r t. Durch Einziehung alter Schulden und der Friedensscheckswar es möglich, die laufenden Ausgaben zu bestreiten. Auf die Dauer ist

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