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Der jüdische Student · 1919-08-01 · Heft 5 (August 1919) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
16 (1919)
Issue
Heft 5 (August 1919)
Date
1919-08-01
Page
[Seite] (sequence 42)
Language
German
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Aus den .Verbindungen; Zweiteilung nötig war, daß auf beiden Seiten durchaus fruchtbare Arbeit geleistet wurde, mag hierfür Beweis genug sein. Aber darüber hinaus sehe ich in der; gegenseitigen Bee nf lussung junger Leute überhaupt ein.'Mtttel •gegen politische Einseitigkeit, das deshalb nur zu begrüßen, i-t. yiid daß diese auf gemeinsamen Conventen stattgefunden hat? ht meines Era^hteris nur ^in erfreuliches Zeichen; ist doch gerade hierdurch.mancher sich über sich selbst klar geworden. Und wenn man dies bedenkt und das Fazit des vergangenen Semesters sieht, so erscheint einem der Beschluß der Zephirah betr, Ringbildung als durch .die Tatsachen selbst widerlegt Ich , hoffe deshalb weiter auf Klärung der Verhältnisse; weitere gemeinsame Arbeit —so insbesondere auch die gemeinsame Außenarbeit i ri jüdischen Ärbeiterfürsorgeamt — werden Hacherüth und Zephirali einander noch näherbringen und damit auch den Gedanken wieder zurSelbstverständlichkeit machen, der uns hoch und heilig ist: die Einheit des Karteis! 29. Juli Walter Deutsch mann V« Ja St. Maccabaea, Königsberg Semesterbericht. In den ersten Tagen des Mai eröffneten wir idas Sommersemester mit 8 Füxen, 4 aktiven Burschen und 5 inaktiven Burschen. Der Antrittskonvent besetzte die Chargen mit: Paul Pinette*, Keilleiter Max Hollenderski **, Fuxmajor Sei mar Arnsdorf ***, Schrift wart u Kassenwart Das Semester begann sehr ungünst g. Einmal war durch den Krieg der Zusammenhang unter den Bundesbrüdern sehr gelockert, sodann war die alte V. J. St.-er-Disziplin, wie wir sie in früheren Jahren in Königsberg -gewohnt waren, bei vielen nicht vorhanden, und drittens war das Verbindungsleben sehr gestört durch den Umstand, daß wir nur wenig Burschen; hatten und die älteren Bundesbrüder durch ihren Beruf so sehr in Anspruch genommen waren, daß sie sich um die Verbindung nur wenig kümmern konnten. Auch bei vielen der jüngeren Bundeäbrüder war nicht der rechte Wille vorhanden, so viel von ihrer Zeit der Verbindung zu opfern, als notwendig gewesen wäre. So kam es, daß in den ersten Wochen des Semesteis ein großer Unwille unter den Bundesbrüdern herrschte. Aber durch mehrfache Auseinandersetzungen auf Konventen, auch Fuxenkonventen, ist es uns mit großer Muhe gelungen, allmählich der Schwierigkeiten Herr .zu werden, und wenn wir heute auf das verflossene Semester zurückblicken,; -so haben wir allen Grund zufrieden, zu sein. Es war das typische Uebergang*semester. Jetzt herrscht wieder der altgewohnte Zusammenhang unter den Bundesbrüdern, wir können wohl mit Recht hoffen, daß die durch den Krieg hervorgerufenen Mißstände für immer beseitigt sind. Unsere Semesterarbeit war folgende: Fuxen er Ziehung: Tendenz- und Comment-Unterricht bei A. Ht Leo Peritz und A. H. David Schloßberg, Geschichte bei a^ B, Max Jri oll end er ski. .;- .■■>' .. Burschenku.rsus:;Er wurde abgehalten als Palästinakursus in rsechs Referaten, deren Themata hießen: : 1. Geographie Palästinas (David Arnsdorf) -n r i

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