Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 16 (1919)
- Issue
- Heft 4 (Juni 1919)
- Date
- 1919-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/3537599-3537737-3537741--4579-3542333- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
' 156 Vom Präsidium Der V. J. St. Berlin hat auf das Schreiben des Präsidiums (vergl. -6. Sitzung Ziffer 10) vorgeschlagen, die Aussprache mit, einer Kommission stattfinden zu lassen. Es wird beschlossen, einen Konvent des V. J. St. Berlin aufzusuchen, auf dem die gewünschte Aussprache stattfinden soll, und den V. J. St. Berlin anzufragen, ob er sich diesem Beschlüsse fügen will, "ferner soll mitgeteilt werden, daß der Vorsitzende des Präsidiums dem vom V. J. St. Berlin für die Aussprache bestimmten Bundesbruder jederzeit zur Verfügung steht Die zweite Verbindung in Frankfurt a. M. mit dem Namen Achduth wird genehmigt." Zu dem B.C.-Beschluß des V. J. S t. B a r - K o c h b a in Güttingen, der bis zur Entscheidung der Satisfactionsfrage durch eine öesamtabstimmung des Kartells es seinen Angehörigen freigestellt hat, bei Contrahagen auszuspringen, damit sie Satisfaction geben können, wird festgestellt, daß dieser Beschluß im Widerspruch mit einem Kartelltagsbeschluß steht und •daher ungültig und seine Durchführung zu verhindern ist. Als Ersatzehrenrichter für den Präsidial ehrenrat werden Felix R o s e n b 1 ü t h, Salli Hirsch und Jakubowski gewählt. Kiauber wird beauftragt, ein Merkblatt für die Aktiven, Inaktiven und Chargiert en abzufassen, ebenso sollen die einzelnen Ressorts Merkblätter herausgeben. Ablieferungstermin ist der 1. Juni 8. Präsidiums&itzung, 8. Mai 1919 Die vom Bezirksverband Westfalen vorgeschlagene Aufteilung wird genehmigt. Kirschner übernimmt die Erledigung der Anregung Zlocistis, bei jeder Korporation einen besonderen Archivar zu ernennen. Das Abkommen der Hatikwah-Halle mit der K. C-Verbindung Albisgia, Halle, über ein gemeinsames Ehrengericht zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Angehörigen dieser Korporationen wird genehmigt. — Lelewer berichtet über den Stammtisch Hatikwah Halle. Es sei dort ein gutes Semester zu erhoffen. Siegbert Stein regt in einem Briefe eine Entscheidung in der Frage <ler Mischehe an. Die Besprechung dieser Frage soll auf die Tagesordnung des nächsten Kartelltags gesetzt werden. Das Projekt der Gründung eines Verlages der nationaljüdischen Jugend und einer Jugendzeitschrift soll dem Jugendausschuß überwiesen und eine gemetnsame Besprechung herbeigeführt werden. L i p s c h i t z wird als Schriftführer ins Präsidium kooptiert; die Kartellvereine sollen um ihre Zustimmung ersucht werden. Die vom V. J. St. Berlin zur Aussprache mit dem Präsidium gewählte Kommission soll auf Freitag, den 16. d. M., um 8 Uhr zu Blumenfeld geladen werden. Vom Präsidium sollen außer Blumenfeld an der Besprechung Kirschner und Bileski teilnehmen. Folgende * vom S p o r t-V. J. St. beantragte Resolution wird angenommen : „Das Präsidium macht es allen Berlinern Inaktiven und alten Herren