Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 16 (1919)
- Issue
- Heft 1 (April 1919)
- Date
- 1919-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 34)
- Language
- German
- Belongs to
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34 Vom Präsidium G. Von Emil Cohn liegt eine Antwort auf das Schreiben des vorigen Wäsidiums vor wegen seines Eintritts in den Zentralverein. Es soll kurz geantwortet werden, daß das Präsidium die sachlichen Widersprüche zwischen der Darstellung Emil Cohns und anderer Bonner Bundesbruder fest- -siellt und die Sache für ungeklärt hält, sie jedoch auf sich beruhen lassen will. 7. Die Briefe der ' Mattaphia-C ö t h e n wegen Anknüpfung eines FieundschaitsverhäHnisses und des Mr.ccabaeer-Stammtisches Mittweida wegen Aufnahme ins Kartell werden vertagt. 8. Die Vorschläge von Kirschner wegen Herausgabe eines, G ede n kbachs für die gefallenen Bundesbrüder und einer Kartell- $ e s c h i c h t e werden der Redaktions-Kommission übergeben. ßSitteilungen Das Präsidium bittet, bei Erledigung von Geschäften durch Korrespon-- *tenz für jede Angelegenheit einen besonderen Briefbogen zu benutzen, da .hierdurch die Beantwortung beschleunigt und die Büroarbeit erleichtert wird. K. J. V. Adreßbuch Das Adressenmaterial des Präsidiums befindet sich, wie jeder Bundes- .bruder persönlich erfahren hat, in großer Unordnung. Ueberau* wird unsere Arbeit durch diese technischen Mängel gestört, die beseitigt werden müssen. Die Absicht, ein übersichtliches und genaues K. j. V.-Aureßbuch .herzustellen, bedarf keiner weiteren Begründung. Dem J. St. ist ein Formular beigefügt, das wir genau und leserlich ausgefüllt sofort zurückzusenden bitten. Die Formulare dienen uns als Grundlage und werden aufgehoben, so daß jede Rüge später geprüft werden kann. Bundesbrüder, welche die Formulare nicht oder nicht vollständig ausfüllen, dürfen nicht erstaunt sein, wenn über sie im Adreßbuche falsche Angaben gemacht sind. Es soll gegeben werden- 1. ein alphabetisches Verzeichnis der Bundesbrüder, 2. ein Verzeichnis der Bundesbrüder nach Orten, 3. ein Verzeichnis der Bundesbrüder nach Berufen, 4. ein Ve-ze chnis nach Zugehörigkeit zu den Verbindungen und Bezirksverbänden, , Keilarbeit Das Formular zur Sammlung von Keiladressen ist an die Jüdische Turnerschaft, die Ivria, den Hcrzl-Bund, die Bundesleitung des Blau-Weiß und den Nationaljüdischen JugcndausschuB mit folgendem Anschreiben -versandt wrorden: „Die urch den Krieg gestörte Arbeit Unserer nationaljüdischen und zionistischen Organisationen ist überall von neuem aufgenommen. Innere wie äußere Gründe legen uns die Verpflichtung auf, neue Kreise des deutschen Judentums durch Werbearbeit zu gewinnen. Die politischen Erfolge des Zionismus gehen uns zum ersten Male die Möglichkeit, großzügig zu arbeilen und Eriolge in einem bisher unbekannten Umfange zu erzielen. Während des Krieges hat es sich vielfach gezeigt, dnß die berechtigten und notwendigen Differenzierungen in der Durchführung unserer Ziele a'Uusehr in den Vordergrund traten und die Gemeinsamkeit unserer Wünsche nicht genügend zum Ausdruck gebracht würde, ein Mangel, der am besten beseitigt wird, wenn wir in praktischer Arbeit immer wieder zusammentreffen. Ein Tätigkeitsgebiet in diesem Sinne ist z. B. die Werbearbeit. Rein