Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 16 (1919)
- Issue
- Heft 1 (April 1919)
- Date
- 1919-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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Vom Präsidiuni Karteiüreudigkcit wiedergefunden haben, eine schwere Enttäuschung seir* würde. Low en stein erklärt, daß er dem Präsidium die Entscheidung, überlasse, ob es sein Ausscheiden wünsche oder nicht Er bittet die Präsidiumsmitglieder, sich auch zu der Frage zu äußern, ob sie evtl. sein Ausscheiden wünschen, während Erich Cohn die Redaktion behalten seilte. Bileski erklärt, daß auch er Löweusteins Ausscheiden aus dem Präsidiuni nicht wünsche. Blumen teld stellt nunmehr fest, daß von der Seite des gegenwärtigen Präsidiums aus alle Versuche gemacht worden sind, um die Mitarbeit der Freunde Zwirns zu gewinnen und stellt weiterhin fest, daß Zwirn und seine Freunde jederzeit dem Präsidiuni beitreten können, wenn sie .-es -wünschen. Stein gibt die Erklärung ab, daß er mit Zwirn persönlich Rücksprache nehmen will, um sein Verhalten in der Angelegenheit aufzuklären, und daß er sich die Entscheidung über sein Verbleiben in> Präsidium vorbehalte.; 2. Konstituierung des Präsidiums. Bei der nun io!~ genden Ressortverteilung wird iolgendes einstimmig beschlossen: Zum 2. Vorsitz e n d en wird B i l e s k i gewählt. Das Keilressort übernimmt Arthur Stein, der evtl. Katschke zur Mitarbeit heranziehen soll. Löwen st ein übernimmt, die Büroleitung, Protokollführung und die» -sich aus der Protokollführung ergebende allgemeine Korrespondenz. Salli Hirsch und Bert hold Cohn übernehmen gemeinsam das Ressort für U e b e r w e i s u n g e n und N c u g ründungen. Wunderlich soll provisorisch die Angelegenheit der Altherrens c h a 11 behandeln. Das P a 1 ä s t i n-i r e s. so r t erhält Walter Moses, das Ressort für lh c b r ii j. s c h c Sprache S m o i r a, für Turnen und Sport B i ] e s k i, für Erziehung und l< n te r r i c h t B u c h h o I z , der die Angelegenheiten seines Ressorts mit 'Blumenleid besprechen und .möglichst häufig den Sitzungen vorlegen soll Das Finanzressort wird L e 1 e vv e r übertragen, der sich bereit erklärt hat, es zu übernehmen, ohne vorläufig dem Präsidium beizutreten. Ihm »Wird Wolf Joachim Meyer als Gehilfe zur Seite gegeben. Schriftführer des Präsidiums ist B i 1 e s k i. Es wird festgestellt, daß alle Arten von Beschwerden und Rügen gegen die Tätigkeit des Präsidiums nicht von den Ressorts zu erledigen, sondern in x'cr Sitzung vorzulegen sind.! 3. Der J. St. soll vollkommen pünktlich' monatlich erscheinen, auch dann, wenn nur geringes Material für ihn vorliegt. . 4. Blumenfeld schlägt vor, daft d^is Präsidium eine .Kundgebun g an das Kartell erlassen soll, in der es die Grundsätze darstellen sq.!, nach denen es seine Arbeit führen will. Er übernimmt einen Entwurf dieser Kundgebung. h. Das Präsiditun stellt fest, daßdie in* der A11 Ii e rPS n - Ta g u « g am Sonntag, den 10. Februar, erlösten Wahlen zum Vorstand des A. Fl.- Bundes zu Recht bestehen. Die aus Berlin gewählten Mitglieder des Vorstandes haben bis auf Wunderlich ihre Aemler niedergelegt. Die aus iLer Provinz gewählten Bundesbrüder dagegen sind demgemäß als gewählt zu betrachten. Wunderlich übernimmt es, Ascher aufzufordern, eine Sitzung-des Berliner Bezirksverbandes einzuberufen, auf der provisorisch die Berliner Vorst ar.ds Iiis tg! i vue r für den Ahnen en verband zu wählen sind.