Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 14 (1917-1918)
- Issue
- Heft 10-12 (März 1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 24)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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104 Der Jüdische Student 4) Löwenstein referiert über die Angelegenheit der Verständigungsgemeinschaft, zu der das K.J.V. die Bundesbrüder Rosenberg, Erich Cohn und Salii Hirsch delegiert. 5) Ein Antrag Löwensteiris, mit Rücksicht auf die allgemeine Verständigungsstimmung den Gegenartikel gegen den* K. C. zu unterlassen, ivird vertagt. 34. Sitzung: 19. Fejiruar 1918. Anwesend: Rosenberg, Salli Hirsch, Horodisch, K r o - janker, Low enstein. 1) Die Protokolle der letzten drei Sitzungen werden genehmigt. 2) Die Kooptation von Glaser ist, da kein Widerspruch vorliegt, als erfolgt zu betrachten. 3) Der Antrag Löwensteins, Betreffend NichtaJ)druck des Artikels gegen den K. C, wird genehmigt. Es soll anläßlich der Sitzung der Verstandigungsgemeinschaft mit den dabei anwesenden K. C.-ern die Angelegen heit erörtert und angeregt werden, daß der K. C. eine Erklärung von uns in den K. C.-Blättern abdruckt. 4) Eine Anregung der Bundesbrüder Schwarz und L a u f e r, zu ferneren Zusammenkünften im Felde die Angehörigen der anderen nationalen Jugendverbände nicht mehr einzuladen, wird abgelehnt. 5) Erich Buch holz soll den Auftrag erhalten, mit den Straßburger Bmidesbrüdern, wenn er im Auftrage der Bundesieitung des Blau-Weiß sich mit ihnen trifft, auch die speziellen K J.V.-Fragen zu erörtern und auf «ine Versöhnung hinzuwirken. 35. Sitzung : 25. Februar 1918. Anwesend: Erich Cohn, Glaser, Löwenstein, Walter Moses, Rosenberg, Smoira. 1) Das Protokoll der letzten Sitzung wird genehmigt. 2) Die Berliner Hasmonaesa und die Königsberger Maccabaea haben beschlossen, Bundesbrüder, die mehr als zehn Semester im Kartell sind und schon vor dem Kriege aktiv waren, auch ohne Examen auf ihren Antrag zu Alten Herren zu ernennen. Dieser Beschluß soll den anderen Karteflverbindungen unterbreitet werden, mit dein Anheimstellen, sich ihm anzuschließen. 3) In einer eingehenden Aussprache über die Verständigüngsgemeinschaft der jüdischen Jugendorganisation und unsere Stellung dazu, wird als allgemeine Auffassung festgestellt, daß wir jede straffe Organisierung vermeiden wollen, uns nur an einzelnen gelegentlichen Aktionen beteiligen wollen, ein prinzipielles, auf Ideen beruhendes Programm ablehnen und einen Judentag vorschlagen; Erich Cohn erklärt, das ihm übertragene Mandat als Vertreter bei der Verständigungsgemeinschäft nicht ausüben zu können, da er den Gedanken der Gemeinschaft vom zionistischen Standpunkt aus für verfehlt halte. An seiner Stelle wird Snioira gewählt, so das Vertreter das K. J. V. R o s e n b e r g, S a 11 i H i r s c h und S m oi r a sind." -