Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 14 (1917-1918)
- Issue
- Heft 10-12 (März 1918)
- Date
- 1918-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Jüdische Student Städte ausb in deaen sie selber vielleicht nodh genau vvie im tiefsten Golus leben mögen, ihren Kindern den Uebergang zum. wahren .palästinensischen Judentum ermöglichen. Dieser \Xfeg ist kein äaeuejr; es ist ein altbewährter jüdischer Uebergärig. Ich erinnere Euch an jene russischen Judenfamilien bei uns, deren Eltern noch nicht deutsch sprechen können, es nie, ^reeht lerndn, und deren Sohne bereits K.C.er sind. Ich erinnere Euch an die! Entwicklung der größten Judenstadt den Welt, Neuyork, deren Hauptbedeutung m der Vermittlung des Uebergangs zum amerikanischen Vollbürger liegt! Solch ein Uebergarigsgeschlecht brauchen wir auch in Palästina. Es ist ein schwerer Irrtum, dieses entbehren " können zu glauben. Alles in der Welt will seine langsame, natürliche Entwicklung haben. : Sammelt für die palästinensischen Waisen! Liebe Buiidesbrüder L _ Eine neue, schwere Aufgabe harrt ihrer.-Lpsung. j Kleine unschuldige Kinder, Kinder derer, die für uns Palästinas Boden urbar machen, die mit ihrem Leben da einstehen, wo wir nur in Gedanken weilen und wofür wir — leider — nur Worte und höchstens Geld geben können, sind in namenloses Unglück •geraten. Ihr #vifit, welches Los ein Waisenkind allüberall hat, Ihr wißt auch, warum jene palästinensischen Waisen besonders schwer leiden; ihr könnt es in der jüdischen Rundschau und anderswo lesen. — Meine Meinung!ist nun,daß/wir ICJ. V^er eine besondere Pflicht haben, helfend aufzutreten, wo es sich um das kömmende Geschlecht handelt. Die Sorge für die Selbsterhaltung und Dankbariceft gegenüber den unbekannten Eltern jener Kinder gebieten es^ Darum sammelt Geld — gebt selbst und sammelt im Kreise Eurer Bekannten, benutzt Kneipen u. a. dazu — Ihr werdet selbst Freude daran haben im Bewußtsein, ein gutes Werk getan zu haben. Dävis Trietsch gebührt der Dank, eine solche Aktion ins Leben gerufen zu haben; wir K. J. V.-er — die Verbindungen als solche wie der Einzelne — müssen uns in den Dienst dieser Sache stellen. Fritz Becker VOM PRÄESIDIUM Schiedsabkommen mit dem K. C in Königsberg Die V.J.St. in Königsberg hat, im Einverständnis mit dem Prär sidium, mit der dortigen K. C-Verbindung ein Schiedsabkpm^ men z&r Vermeidung von Mensureft zwischen Angehörii^. der