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Der jüdische Student · 1917-11-01 · Heft 6-9 (November 1917) · p. [Seite]

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
Heft 6-9 (November 1917)
Date
1917-11-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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Der- Jüdische -Student 5 stud. rer. pol. F ri t z Oelsner aus Gnesen, (a. B. V. J. St. Berlin) wurde am 30. März 1917 bei Reims verwundet 'und -starb am 31. März im Feldlazarett; Referendar Walter Hirschfeld aus Hamburg (A. Ii. V. J. St. Maccabaea, Berlin) fiel am 12. April 1917 /or Reims; cand. med. Alfred Peter Stern aus Berlin (i. a. B. V.J. St Jordan ia, München) fiel am 7. Mai 1917; stud. jur. Karl Anders aus Berlin (a. B. V. J. St. Berlin) erlag am 1. Juni 1917 im Kriegslazarett in Rumänien .einer Krankheit; Dr. Friedrich Nothmann aus Breslau (A. H. V.J. St. Breslau) fiel am 8. Juli 1917; stud. Hans Koch aus München (Fux V. J. Sf. Kadünah, München) starb am 15. Juli 1917 nach zehnmonatigem Leiden infolge einer Verwundung; Dr. Georg Orkin aus Hildesheim (A. H. V.J. St. Berlin und Ruder-V. J. St.) wurde am 16. Juli 1917 in Flandern verwundet und starb am '21. Juli 1917 im Feldlazarett; cand. med. Joseph Baer aus Posen (a. B. V.J. St. Freiburg) fiel am 22. Juli 1917 in Flandern; stud. Max Poppelauer aus Breslau (Fux der V. J. St. Breslau) fiel im August 1917 bei Arras; Oberlehrer Dr. Alf red Wolff aus Thorn;A. H. V. J. St. Berlin) fiel am 24. Juli 1917 in Galizien; stud. phil. Richard Franck aus Hamburg (Fux der V. J. St. Ivria, Heidelberg) starb am 6. August 1917 an den Folgen eines Bauchschusses im Feldlazarett in Flandern; er ist der Bruder des schon vor ihm gefallenen Bundesbruders Walter Franck; stud. Karl Fried mann aus Frankfurt a. O. (Fux der V. J. St. Ivria, Heidelberg) starb am 11. August 1917 in Heidelberg durch einen Unglücksfall, Die Zahl unserer Gefallenen beträgt im ganzen 65. Seit dem letzten K. J. V.-Tag fielen 20 Bundesbrüder. Mit jedem einzelnen von ihnen geht eine starke Hoffnung zugrunde. Es ist uns, als ob nicht das Walten des Zufalls gerade sie getroffen hätte, sondern als ob' der Tod gerade die Liebsten und! Stärksten sich zum Opfer erwählt hätte. Wir werden ihr Andenken pflegen, unsere gemeinsame Trauer wird unsere Freundschaft stärken, und so werden sie noch im Tode in unserer Gemeinschaft fortwirken. Wenn wir unserer Gefallenen gedenken, drängt sich uns schmerzlich und quälend die Frage auf, wofür sind sie gefallen? Diese Frage jgtlt wohl für alle Opfer dieses Krieges auf beiden Seiten. Noch ist die Zeit nicht, gekommen, um in Ruhe abwägend die Frage nach dem Recht und dem Ziel in diesem Kriege zu stellen. Für uns als Juden hat diese ipxage aber noch einen tieferen Sinn. Unser Volk ist in dem Weltstreit nicht Partei, aber unser Volk hai der Krieg vielleicht am härtesten getroffen. Auf atleti

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