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Der jüdische Student · 1917-08-01 · Heft 4 (August 1917) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
14 (1917-1918)
Issue
Heft 4 (August 1917)
Date
1917-08-01
Page
[Seite] (sequence 56)
Language
German
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594 Der Jüdische 'Student Max Hirsch, dann fanden sich Leo Kaufmann, Lissauer und Schottländer ein. Die holten eines Abends mit den inzwischen schon aktiv gewordenen Füxen Katzenstein und Salomon Leo Rosenblüth und Erich Buchholz von der Bahn ab. Man sah sich um, und siehe, es waren zehn Gesellen beisammen, die nun ein KJ. V.-Semester rüsteten. So besetzte ma« denr, nachdem anfangs Kaufmann allein als X gewählt war, einen vollständigen C.C. mit Buchholz X F- M» Kaufmann XX, Tryfus XXX P-W. K.W., verteilte den Fuxenunterricht an Buchholz (Tendenz), Rosenblüth (Comment), S a 1 z m a n n (Palästina) und Kaufmann (Qescbichtswiederholung); Max Hirsch wurde mit der Leitung des Korporationsfechtens betraut. Die Arbeit begann. Die Füxe stürmten zwar unser Heim nicht, wie das im Frieden in Heidelberg üblich gewesen sein soll. Aber die Zahl der Aktivmelducgen ward doch größer und schließlich waren neun neue Bundesbrüder in Heidelberg eingetreten; zumindest einer hat es noch vor. t Was Ihr ausführlich von Kaufmann in dem Rundschreiben der Ivria gelesen habt, will ich hier nicht wiederholen. Eine nicht ganz kleine Schar hat sich ja auch selbst von der Ivrfa und unserem Wohlergehen überzeugf. Oder wollt Ihr mich Lügen strafen, Fritz Löwenstein und Harry Cohn,*Bucki und Gutenstein, Fritz Wolf f, Bertold Cohn, Arthur Cahn, Klauber, Hochschild, Zysmann, Ihr Frankfurter, und Mannheimer Bundesbrüder, die Ihr zu uns ins Neckartal gezogen seid und unseren Pfiff ertönen ließet unter Assistenz der Straßenjungen in der Oberen Neckarstraße? Teilgenommen habt Ihr an manchen schönen, ernsten und heiteren, Veranstaltungen. Die anderen wissen von unserem Buberabend, von Rabinkoffs, Vortiägen, von Freitagabenden, Ruderfahrten, Wanderungen und Bowlen. Ihr andern habt es doch wohl auch gehört, daß in Heidelberg von uns 2000 M für das Hilfswerk gesammelt wuiden, daß Salzmann diese Arbeit organisiert und die Heidelberger Bundesbtüder allein 650 M beigesteuert haben. Das Hilfswerk war die praktische Arbeit,, an der alle gern mitgeholfen haben, Max Hirsch, Leo Rosenblüth und Sa 1 zmann haben den Blau-Weiß geleitet. Oft waren wir in Mannheim, wo uns ein treuer Helfer wohnt, unser A. H. h. c. Dr. Moses, der auch bei unserer schönen Heizlfeier die Gedenkrede hielt. Schon geht das Semester zu Ende und es klingt uns in den Ohren: „Nun wird der Schluß gemacht". Freitag Auend hielt uns noch Leo Rosenblüth einen Vortrag, Fuxen- und Burschene xamen waren heute. Salz mann ist schon fort; wir andern wollen noch einen letzten Ausflug nach Eberbach machen. Dann heißt's, das Heidelberger Sommersemester 1917 ist aus, und ungern trennen wir uns voneinander. K a t z e n s t e i n bestand das Fuxenexamen, Lissauer das Burschenexamen; Albert H i rsch, Alfred Lewin, Fritz Gute n s t e in wurden Heidelberger A.H.; Dr. Fritz Kauff mann aus Mannheim wurde als C.K.

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