Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 10 (21.3.1914)
- Date
- 1914-03-21
- Page
- [Seite] (sequence 32)
- Language
- German
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362 Der jüdische Student Der studentische Betrieb war äuüersi stramm: wir fochten re^eimli%, bisweilen zweimal am Tage, turnten allwöchentlich, schwammen und maencen Tagesausflüge in die Umgebung Berlins, Fme gröbere Anzahl von Bintdesbrüdern betätigte sich als Führer im jüdischen Wanderbund Blau-Weiß ouer als Vorturner im jüdischen Turnverein Bar-Koch l>a. Unsere Kneipen forderten die studentische Frohhchke*:, den Zu soarjrn en ■ hang mit unsern Damen erhielten wir durch geseihte V e r a n s u h u n%en auf der Kneipe. So verlief das Sernester, unter :,;!•, j::sei;ier Zu;, i.aenhe;:, irn Zcs-menjüdischer Arbeit und en^en bundesbrüd erhöhen Ycr'^hr; Person alia. A. H. jubu» K o s j .1! e 1 J ...e ::aaJ \.» ^»sore -irnen and vermählte sieh mit Fraulem Johanni tnudjcr \. H '".neh Cohn bestand £e*n AsoeSbO/ex.i.'iien und w- . r.i r.i.; L ,a^e: 1 A. H. Felix R o 3 e n b I 11 t h verlo-Me .-ic.i rra-a L';;^. A 11 Arnold Hildes h e i rn e r wurde juic T-;cj:^r ^orcri :^e Föxe Baruch, Herrmann C o h « , r r a a s t ä d : e r, M irc j > e . Perl, P r e u ß , S c h! o H bestände:; du-, Hütchene-ia:.:en und wurden reeipiert, Die a. B. Bieber, Pick, K : e 5 -i -\ \ e : J , o t h :ri a n , W o 1 I s t e i n wurden inaktiviert i. a. B. S c h -j a b 1 c h e r bestand ^sn Doktorexamen, La B. L ö w e n b e r g sein :\e:?rerJar-*\;n:en, a. 3 Lee- Rosenblüth bestand das Physikum*, 1 a. 3 Wolter P 1 n :i e r prornsvierte und wurde A. H. 21. Februar Bertold Cohn, * Verein Judischer Studenten an der Universität Bonn Farben: (j rib~ b lau - weiß Kneipe und B r i e f a b I a g e : Käseriteestr.. 19. Die Prognose, die man für ein VCmtersemesier de-; V.J M. Sonn s'elit, ist gewöhnlich nicht sehr günstig- Denn die meisten irjadeibräder, be sonders aber gerade die jüngeren, die für eine aktive Verein sar seit in erster Linie in Betracht kommen, wählen für den V'/::ner als Sn:di.*rort eine größere Universität, wie Beihn oder München, vw.i ihn^n hier neben ihrem Studium anderweitig reichliche BiiJun^nio^icpk^i::^; ^e~bä>den werden. Dennoch verfügte der V.J. St Bonn im veriNps^en -n 5e nieder übier die verhält n i s ma I h g ansehnliche Korona vj n 1 a; is, 111 3 u r^ c e n, S i n -a 'ä : i e n, 4 Fuxen und 1 ortsanwesenden, rege ^nutarfc^ji^n den Ai':n ri,wm. - Di-je Korona hat den Erwartungen, die rn.m be« ö^mn de-, 5j:nes:ers an sie stellte, vollauf entsprochen und hat durch die Arbeit, üi; sie geleist-jd, das Semester zu einem wirklichen V.J. St-er SemeV.er ^es;ai:er. Unsere Hauptaufgabe war zunächst d.e Heranbildung und Fortentwickeiung der Bündesbrüder in jüdischer Hinsicht, die Ersieh .4n^ unserer Füxe. Hierzu dienten vor allem die wissenschaftlichen Fuxensiunden, die von den Bbr. May und Nathan regelmäßig zweimal wöchentlich erteilt wurden, in denen es unsere Aufgabe war, unseren jüngsten ßundeshrü Jern neben positiven Kentnissen vor allem das Verständnis zu übermitteln Im die Probleme, die das Judentum bewegt haben und bewegen. Dill unsere Arijg.it hierin nicht vergeblich war, zeigte der Ausfall der ^.hir -chenescami-Ki, mit dem wir zufrieden sein können. Neben den f uxen.aaindeu *iail*4 wir einen wöchentlichen 8 u r s c h e n k u r s ein^enet (et, .n ie*v r*:jebiiif 1/