Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 7 (20.11.1913)
- Date
- 1913-11-20
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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260 Der Jüdische Student fekrlichkeit in Köaiigsberg teil. A. H Dr. Julius Rosenfeld bestand sein Assessorexamm A. H. Dr. Raphael Straus wurde eine Tochter geboren. A. H. Erich Cohn wurde durch den Tod seines Vaters in Trauer versetzt. 15. Oktober Wöllstein X a. c. * * * — Unser Ferienbetrieb sowie die Keilarbeit litten zuletzt unter dem Mangel an einer Kneipe. Dafür ist die neue Kneipe, die vor kurzem 3er Benutzung übergeben wurde, ein bedeutender Fortschritt. Wär eröffneten das Semester mit einer Aktivitas von 20 Burschen und 10 Brandfüxen. Der Antrittskonvent besetzte die Chargen folgendermaßen: Bertold Cohn X Bernhard Frankel XX F. M. Hans Cohn XXX S.W. Tendenzuntecricht erteilen Georg Cohn fürs erste und H o 1 d h e i rn fürs zweite Semester. Fürth wurde Fechtwart; W o 11 s t e i n , Eyke von Repkow-Platz 5, Hth. iV., blieb Kassenwart. Wir hatten noch folgende Aktivmeklungen zu verzeichnen: iur. Alexander Schlesinger aus Berlin, med. Juliais L e w i n aus Nakel, med. Fritz Beer aus Berlin (als C. K.)- Wir erhoffen noch einige Aktivmeldungen. Die Antrittskneioe des B. j.C. Berlin war stark besucht und verlief zu. allgemeiner Zufriedenheit. Personalia: Raphael Straus, München, bekam eine Tochter. A. H. h. c. Kurt Bliamenfeld verheiratete sich in Königsberg mit Fräulein Jenny Hurwitz. A.H. Julius Rosenfeld bestand sein Assessorexamen und ließ sich zusammen mit A. H. Erich Cohn in Berlin als Rechtsanwalt nieder. Der Antritts&onvent inaktivierte Bieber, R o t h m a n n , Wöllstein, dem i. a. ü Rudolph Pick, Breslau, wurde die Maccabaea als Stammverein genehmigt. Die Austrittsgesuche der Füxe Blüds, Kagan und S t e i n e r t wurden genehmigt, S t e i n e r t wurde O. V. G. Die Füxe Hans Cohn und H a a s e wurden rezipiert. Unser krasser Fux Max Hirsch wurde nadä Freiburg überwiesen. 9. November Bertold C o h n X * * * Bonn. Ein Vereinsbetrieb während der Ferien ist in Bonn noch niemals möglich gewesen und auch diesmal kann davon nicht die Rede sein. Bei Beginn der Ferien war noch ein halbes Dutzend Bundesbrüder hier, juristische Examenssemester, aber auch diese verließen uns bald. Der V. J. St. Bonn hielt seinen Ferienschlaf mit der Beruhigung, daß der einzige Keilfux, den es zu keilen gab, auch ohne Korporation während der Ferien bearbeitet werden könne, gleichzeitig mit der Hoffnung, im nächsten Semester mit frischen Kräften zu neuem Leben zu erwachen. Es war niete richtig, daß der V. J. St. Bonn wieder einmal hoffte. Denn schon oft waren seine Hoffnungen zu bitteren