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Der jüdische Student · 1913-11-20 · Heft 7 (20.11.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
10 (1913-1914)
Issue
Heft 7 (20.11.1913)
Date
1913-11-20
Page
[Seite] (sequence 25)
Language
German
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255 BERICHTE Berlin. Der Ferienbetrieb, der durch die Feiertage andauernd unterbrochen wird, zeigt bereits die für üterlin typischen Symptome. Der Zusammenhang unter der AkMtas, die aus allen Kartellvereinen zusammengewürfelt ist, läßt noch sehr zu wünschen übrig und kann naturgemäß dort, wj es vielfach an dem guten Willen und wahrer V. J. St.-er Gesimung leider noch fehlt, durch offizielle Veranstaltungen allein bricht geschaffen werden. Unsere augenblickliche Obdachlosigkefc — unsere neue Wohnung in der Cauerstr. 22, I., Charlotterifarg, wird jetzt renoviert und ist erst Ende Oktober beziehbar — trägt auch nicht gerade dazu bei, die Gemütlichkeit zu erhffien. Obwohl wir schon am 14. Oktober das Semester eröffneten, kann doch bis zur Fertigstellung unserer Kneipe an ehen strammen Semesterbetrieb nicht gedacht werden, zumal dafasialle auswärtigen Bundesbrüder wegen der Feiertage Dispens erhaien mußten. All dies wirkt lähmend auf die Keilarbeit. Trotzdem dfrfen wir hoffen, daß unsere aussichtsreichen Keilfüxe sich bald bei uns aktiv melden werden. Bisher wurde aufgenommen: Herr iur. Karl Anders aus Berlin. P.S. Ich bitte die Alten Herren, die ihren Semesiierb ei trag von 10 M. noch nicht gezahlt haben, ihn umgefend auf mein Postscheckkonto (Berlin No. 16 513) einzuzahlen und des Wohnungsfonds zu gedenken. 14. Oktober Bruno Goldberg X a.t. * * Breslau. Im Anfang September entwickelte sich Breslau zur Durchgangsstation für Kongreßfahrer, die die hiesgen Bundesbrüder aus dem Sommerferienschlafe aufrüttelten. Der ihnen zu Ehren vom B.-V. Mittel- und Niederschlesien veranstaltete Kommers verlief nach Ansicht aller Teilnehmer ncht gut, besonders dank der Anwesenheit unseres 1. A. H. Th. Z 1 o c i s t i, dessen Tendenzrede in uns echte Kongreßstimnung wachrief. Um Mitternacht erschienen zu unserer Freude eine große Anzahl der ältesten Alten Herren, unter ihnen die Gründer des V.J. St. Breslau, die zwar nicht der Kommers, aber irrmerhin der Anwaltstag herbeigelockt hatte. Der mit Recht so beliebte Fidulitätsleiter Manneberg hielt uns bis zum Morgengrauen in fröhlichster Stimmung beisammen. Nachdem an den hiesigen Schulen die Examensschladiten geschlagen waren, wurde mit größtem Nachdruck der Teilbetrieb eröffnet, dessen sich besonders — man könnte fast sagen ausschließlich — R.Pick annahm. Was in unseren Kräften steht, wollen wir tun; aber selbst bei unserm sfxich-

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