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Der jüdische Student · 1913-05-31 · Heft 2 (31.5.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
10 (1913-1914)
Issue
Heft 2 (31.5.1913)
Date
1913-05-31
Page
[Seite] (sequence 37)
Language
German
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6S Der Jüdische Student der Argumentation des Zionismus nach Kongreßprotökollen" beschäftigen soll. An Vorträgen stieg bisher ein Bericht von Bbr. Marcus über die Palästinafahrt, dem in nächster Zeit der zweite folgen wird. Der B.C. besetzte die Chargen endgültig folgendermaßen: iur. Siegfried Marcus ><, XX F-Miur. Simon Ernst. XXX sw- W. F. M. ist Bbr. Ostro w s k \\ F. W. Bbr. Grüneberg, TAV. Bbr. L o e w e n t h a 1, K. W. Bbr. M a y. Personalia: Bbr. Louis Levy wurde inaktiviert mit dem Stammverein Bonn. — a. B. O s t r o w s k i und S i 1 b e r b a c h erhielten Generaldispens. -~ A. H. Stiel verbringt als Referendar seine Landgerichtstage in Bonn. — A. H. Oskar Nathan weilte einige Wochen in Bonn. — Ein E. R. sprach Bbr. Georg Cohn von dein Vorwurf der Disziplinlosigkeit frei. 10. Mai Siegfried M a r c u s X, XX * Heidelberg.. Wir begannen das Semester mit der stattlichen Korona von 13 Burschen und 6 Füxen. Der Antrittsko'nvent besetzte die Chargen : iur. Rudolf Pick >< med. Hugo H o c h s c h i 1 d XX* F.'M., F- W., T. W. med. dent. Hugo Devries XXX, S.W. Ludwig Sommer wurde K. W. Den wissenschaftlichen Fuxenunterricht ■ für erste Semester gibt Pick, den für zweite Semester N ü r n b e r g; Komment unterrichtet H o c h s c h i 1 d. Wir geiien ins Semester mit dem festen Vorsatz, zu zeigen, daß man auch an einer „Sommeruniversität" jüdisch etwas leisten kann. Entgegen den sonst im Kartell üblichen Gepflogenheiten haben wir uns nur Erreichbares vorgenommen. Wir haben deshalb davon abgesehen, einen offiziellen hebräischen Kurs abzuhalten, da die sechs Stunden, die uns dafür zur Verfügung stehen, uns keinen genügenden Frfolg garantieren. Statt dessen wird die W. K. verliehen, einen Privatzirkel zusammenzubringen. Wir haben auch schon die Orund/üge für einen. Palästinakurs festgelegt, der unter der Leitung von Bbr. Nürnberg steigen soll. Außerdem werden vier Burschendiskussionsabende veranstaltet werden, deren Themata schon bestimmt sind. . In dem Bestreben, uns ein jüdisches Milieu zu schaffen, werden wir in dankenswerter Weise durch unsere Freunde in Mannheim und Heidelberg unterstützt. Bei unserer Antrittskneipe, die wir in großem Stile feierten, machte der V. J. St. Heidelberg durchaus den Eindruck eines jüdischen Zentrums. Wir hatten als Festredner unseien lieben A. H. h. c. Dr. Friedemann gewonnen, der eigens dazu von Wiesbaden herüberkam. Nach ihm sprachen Julius S i m o n, Dr. Moses und Dr. Simon, also eine Rednerliste wie sie kaum ein anderer Kartellverein aufstellen könnte. Aus Straßburg, Freiburg, Bonn und Frankfurt waren eine erfreuliche Anzahl von Bundesbrüdern erschienen, Herr

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