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Der jüdische Student · 1913-05-31 · Heft 2 (31.5.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
10 (1913-1914)
Issue
Heft 2 (31.5.1913)
Date
1913-05-31
Page
[Seite] (sequence 36)
Language
German
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Der Jüdische Student 67 wurden inaktiviert. — Riesenfeld erhielt Generald?spem^ desgl. B i e b e r und Lipschitz, die beide dienen. 11. Mai h\m Fürth X * C- * * Bonn. Leider müssen wir unseren Bericht wieder mit den üblichen Klagen über mangelhafte Ueberweisur^en beginnen. Wir eröffneten das Semester am 15. April mit finf Inaktiven, davon einer ein neunsemestriger Mediziner, die.auderö&Juristen, die teils im Examen, teils unmittelbar vor dem Examen stellen. Die Zahl der Aktiven beträgt 16. Von diesen sind zara Physikumssemester, die auf dem Antrittskonvent Generaldispens erhielten; sieben Aktive sind Juristen im fünften Semester;'"von den Jungburschen kamen zwei infolge der Palästinafafct und einer wegen des Pessaclifestes sehr spät ins Semester. Schon auf dem Antrittskonvent wurde die Frage, die den V. J. St. Bonn seit Semestern beschäftigt und einsr gedeihlichen Arbeit zum mindesten sehr hinderlich ist, aktuell: die der fünfsemestrigen Juristen. Wenn man es auch versteifen kann, daß die betreffenden Bundesbrüder an ihr Examen denken, so gestattet es die Lage des Vereins nicht, ihren Enaktivierungsgesuchen stattzugeben, da dann die Korona zu einem Stammtisch gerade groß genug wäre. Andererseits ist das Kaiporationsieben mit Aktiven, die in dem Glauben, ein Recht auf Inaktivierimg zu haben, nur höchst unfreiwillig zu den Weransthltungen kommen, kein erfreuliches. Dieser Mißstand warf durch Lieber- Weisung von nur wenigen Jungburschen und z^reitsemesirigen Füxcn zu heben gewesen." Das durch die kleine Zahl der Aktiven charakterisierte Vereinsleben beeinflußte auch die Keiltätigkeit, da <fe Muli bei uns nicht dasselbe Bild einer Korporation bekommeis konnten wie beim K C.,.der eine doppelt so starke Korona nach Eonn geschickt hatte. Die intensive Arbeit während der Ferien bringt uns für Bonn keinen Erfolg, da die Muli aus hiesiger Gigend fast alle nach Freiburg und Heidelberg gehen. Ueber umer Kcilmaterial in Bonn folgendes: Zwei Füxe lehnten wir 28s vollkommen ungeeignet ab. Ein dritter ließ sich, während er noch von uns gekeilt wurde, taufen. Augenblicklich werden mir Muli gekeilt und wir hoffen, daß sich bei fortdauernder Bearbeitung, die sofort nach den Ferien wieder einsetzen wirf, zwei aktiv melden werden. Zu bemerken ist, daß unsere läge durch die Gründung einer F. W. V. noch schwieriger gewarnten ist. Unsere durch den gänzlichen Mangel an Fösen ungesunde Vereinslage fordert als einzige Arbeitsmögüchköl die jüdische Ausbildung der Burschen. Diese soll durch Beschäftigung mit innerzionistischen und Palästinafragen gefördert werden. Es ist ein Kurs in Aussicht genommen, der sich mit dar „Entwicklung

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