Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 10 (1913-1914)
- Issue
- Heft 2 (31.5.1913)
- Date
- 1913-05-31
- Page
- [Seite] (sequence 23)
- Language
- German
- Belongs to
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54 Der Jüdische Student Kräfte durch die Vorbereitung eines V.J. St; in .Frankfurt a. M. absorbiert werden; andererseits haben wir in Erfahrung gebracht, daß man in Würzburg auch von anderer Seite große Anstrengungen macht. . Wir bringen die Gründung eines Stammtisches in Würzburg dem Kartell schon jetzt zur Kenntnis, damit die Bundesbrüder sich schlüssig werden und bei ihren U e b e r w e i s u n g s a n trägen auf -Würzburg Rücksicht n e h m e n. Erwünscht sind . Bundesbrüder, die in Würzburg mehrere Semester — mindestens zwei oder drei — bleiben könnten, wofür in erster Linie Mediziner und Naturwissenschaftler in Betracht kommen. Dadurch würde einem künftigen V.J. St. in Würzburg eine gewisse Stetigkeit garantiert werden. Die Annehmlichkeiten einer kleinen* Universitätsstadt, sowie die Aussicht, die Gründung eines V. J. St. in die Wege zu leiten, dürfte viele Bundesbrüder bestimmen, sich nach Würzburg überweisen zu lassen. Unsere Absicht, in Würzburg — ebenso wie in Frankfurt a. M. — aufzumachen, ist als strenges Kärtellgeheimnis zu behandeln. Henry kCohn B.J. C und FC Z.V. Die Unstimmigkeiten zwischen B.J.C*. und K. Z. V., über die im Märzhefte berichtet ist, führten zu einer Aussprache rn i t d e m P r ä s i d i u m des K. Z. V., an der von unserer Seite R o s e n k r a n z , H e r 1 i t z und Hirsch teilnahmen. Wenn auch keine volle Einmütigkeit über die einzelnen Differenzen erzielt worden ist, so hat die Besprechung doch immerhin zur Milderung der Gegensätze beigetragen. In der Satist aktionsfrage gelang es uns, die K. Z. V.-er davon zu überzeugen, daß der gegenwärtige Zustand (:fr. Märzheft des j. St.) unhaltbar ist. Das Präsidium des K. Z. V. versprach, sich eingehend mit dieser Angelegenheit zu beschäftigen und uns erneut einen Entwurf über die Regelung von Ehrenangelegenheiten zwischen B.J. C.-ern und K. Z. V.-ern vorzulegen. W as die A n w e n d u n g unzulässigerMittel beim Keilen betrifft, so bestritten-die K.Z. V.-er die einzelnen von uns vorgebrachten Fälle und beschwerten sich ihrerseits, daß von unseren Bundesbrüdern in unfairer Weise gegen sie gekeilt werde — was wiederum von uns bestritten wurde. Schließlich wurde eine Einigung dahin erzielt, daß die K. Z. V.-er noch energischer als bisher darauf halten werden, daß von ihren Mit-