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Der jüdische Student · 1913-03-31 · Heft 12 (31.3.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
9 (1912-1913)
Issue
Heft 12 (31.3.1913)
Date
1913-03-31
Page
[Seite] (sequence 27)
Language
German
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453 „Achad Haam"; Bbr. Lyon referierte über: „Die panislamitische Bewegung". — Das befriedigende Resultat der Burschenexamina hat gezeigt, daß unsere Bemühungen um die Ausbildung der f üxe von Erfolg gekrönt waren. Unser langersehnter Altherrenbund ist nun endlich zustande gekommen und wird bald eine rege Tätigkeit entfalten. Seine Statuten liegen bereits vor. Zu erwähnen ist noch ein Ausflug ins Siebengebirge, den. wir mit Damen an einem sonnigen Februartage machten und der mit Bowle (alias Würzwein) und Tanz in Königswinter endigte. Zum Schluß bitten wir noch einmal alle Bundesbrüder, die es ermöglichen können, im Sommersemester nach Bonn zu kommen. Wir sehen uns zu dieser Bitte veranlaßt, da wir mit. Ueberweisungen wieder ziemlich stiefmütterlich bedacht sind. Denn von unseren ca. 12 aktiven Burschen, die wir im nächsten Semester haben werden, sind dann zwei Generaldispensler und sechs Juristen im fünften Semester, die doch endlich an ihr •Studium denken müssen. Es ist übrigens durchaus kein Opfer, wenn man hierher kommt, denn wie jeder, der Bonn kennt, bestätigen wird, kann sich ein Sommersemester in Bonn ruhig mit einem Freiburger oder Heidelberger messen. Diesmal kommt noch hinzu, daß wir berechtigte Aussicht auf gute Keilerfolge haben; ungefähr sechs Keilfüxe sind uns schon sicher. Die Ferienkommission besteht aus Bruno Ostrowski X a. L, Julius Loewenthal XX a.i. Kassenwart ist Otto May, Cöln, Eifelstr. 27. Personalia: Rechtsanwalt Dr. Epstein (Duisburg) wurde A. H. — Unsere Füxe Gubenstein, Weiß, Lippmann, Simon bestanden ihr ßurschenexamen und wurden rezipiert. — Vom E. R. wurden bestraft: Bbr. Louis Levy mit einer Rüge; derselbe mit einem Verweis; Bbrl Kohlberg mit einem Verweis; Bbr. Loewenthal mit einem Verweis (in allen Fällen § S, 1 E. O). 7. März Loewenthal X X a. i. . « * . * - Heidelberg. Die Hoffnungen, die wir hinsichtlich der jüdischen Arbeit auf das Wintersemester gesetzt halten,.sind durchaus nicht' erfüllt worden Während" wir auf die Entwicklung der Füxe, die zum Teil ein recht gutes Burschenexamen gemacht haben, stolz sein können, muß die der Burschen als absolut ungenügend betrachtet werden. Dies ist in erster Linie der überaus schlechten Zusammensetzung der Burschenkorona zuzuschreiben. Denn man kann mit notgeburschten Bundesbrüdern, die erst auf alle möglichen Androhungen hin am Ende des dritten und vierten Semestersihre. Burschen-, arbeiten anfertigen, kein Semester machen. Ebensowenig mit

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