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Der jüdische Student · 1913-02-28 · Heft 11 (28.2.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
9 (1912-1913)
Issue
Heft 11 (28.2.1913)
Date
1913-02-28
Page
[Seite] (sequence 40)
Language
German
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410 Der Jüdische Student Als Delegierte waren anwesend: Für das Präsidium: A. H. Rosenkranz, A. H. Rosenblüth, A. H. Bileski, Henryk Cohn. A. H. Herzberg, A. H. Moses, A. H. Schwarz; für die Kartell- Vereine: Berlin: Goldstein, Lelewer, John Lewy; Breslau: Peyser, Zerkowski; München: Klauber, Kupfer, Weigert; Charlottenburg: Diamanth; S t r a ß b u r g: Low, Willy xMeyer; F r e i b u r g : Max Ichenhäuser, Katzensiein; Königsberg: Ginsburg, Rosenbaum; M a c c a b a e a : A. H. Erich Cohn, Davidsohn^ Walter Pinner; Bonn: May, Tiefenthal; Heidelberg: Walter Cohn, Goldmann, Alfred Lewin; für die Altherrenbünde: M a c c a b 2 e a : A. H. Blumenfeld; S t r a ß b u r g : A. H. M. Bloch; für die BezirksvcrbCir.de: Hamburg: A. H. Oscar Nathan, A. H. Weißbrem; Rheinland - We s t f a 1 e n : A. H. Emil Cohn, A. H. Heinrich Ichenhäuser. Namens des Präsidiums erstattete A. H. Erich Rosenkranz, als Bundespräside, den Jahresbericht. Das Präsidium war im Berichtsjahr insbesondere um den inneren Ausbau der Organisation bemüht. Neben der Ausgestaltung der „Keiltätigkeit" war es bestrebt, durch eine intensive Korrespondenz einen möglichst engen Konnex zwischen den Kartellkorporationen und den Altherrenorganisationen einerseits und dem Präsidium andererseits zu schaffen. Diese Aufgabe kann im wesentlichen als gelöst betrachtet werden, sodaß das Präsidium heute der geistige Mittelpunkt des Kartells ist. Es verfügt über ausgezeichnete Informationen und kann daher die Kartellvereine in allen wichtigen Angelegenheiten beraten. Die Zahl der Eingänge im Büro belief sich auf 3400, die der Ausgänge auf 3650, — Bedeutsam sind die Fortschritte auf dem Gebiete de* Unterrichtswesens. Die vom letzten Kartelltag geforderten systematischen Darstellungen des wissenschaftlichen Fuxenunterrichts sind mittlerweile erschienen. Unter ihnen haben die Systeme der Bundesbrüder Lyon (für erste Semester) und Lelewer (für zweite Semester) die meiste Anerkennung gefunden. Sie bilden heute die Grundlage des Fuxenunterrichtes im Kartell. — Rosenkranz beleuchtet sodann das Verhältnis des B. J. C. zu den anderen studentischen und nichtakademischen jüdischen Organisationen, in dem sich seit dem Vorjahre nichts geändert hat. — Der allgemeine Bericht des Vorsitzenden wird sodann durch Spezialberichte der einzelnen Ressorts: Kassenverwaltung, Keilarbeit, Überweisungen, Jüdische Arbei: innerhalb und außerhalb des Kartells, Archiv, Redaktion des Jüdischen St>:de-::c:zJ ergänzt. Es folgt der Bericht der Kartellvereine und Altherrenorganisatfonen. Aus dem weiteren Verlauf der Verhandlungen, die größtenteils interne Angelegenheiten zum Gegenstand hatten, sei die Debatte über die Ausländerfrage, über die an anderer Stelle ausführlich berichtet ist, hervorgehoben. Der Kartelltäg war sich darin einig, daß es Pflicht jedes V. J. St.-ers sei, in dem Kampf, der gegen unsere Stammesbrüder aus Rußland, von den deutschen Universitäten geführt wird, unbedingt seine jüdische Solidarität zu beweisen. Folgende Resolution gelaugte einstimmig zur Annahme. 1. Der K. T. b e au f t ra-g t das Präsidium, eine Eingabe an die medizinischen Fakultäten der re ichsdeutschen Universitäten zu richten-. Diese Eingabe hat informatorischen.Charakter

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