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Der jüdische Student · 1913-01-28 · Heft 10 (28.1.1913) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
9 (1912-1913)
Issue
Heft 10 (28.1.1913)
Date
1913-01-28
Page
[Seite] (sequence 20)
Language
German
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336 Der Jüdische Student Vakanzen. Außer den früher gemeldeten Niederlassungs- und Anstellungsgelegenheiten wurden uns bekannt: Niederlassungsmöglichkeiten für Ärzte: in Stolp (Pommern), in einem Orte bei Bonn, in einem Orte b e i O ö 11 i n g e n; für Zahnärzte in Brieg, Kempen (Rhein), Höchst a. M.; Anstellungsmöglichkeit für einen Ingenieur (Masch.) 1 Stunde von Ber.lin bei Kapitalbeteiligung, für einen Chemiker (Anf.) in Halberstadt; Vertretung durch einen Arzt wünschen Bbr. Dr. S i c h e I, Chemnitz, 10. März bis 20. April (Palästinafahrt!), Bbr. Peritz, Gottesberg i. Schi., Anf. Februar für 5 Wochen; durch einen Zahnarzt: Zahnarzt Schönberger, Chemnitz, Ende Februar bis 20. April. Alle Bundesbrüder, für welche Niederlassungen, Vertretungen oder Anstellungen in Betracht kommen, b itteich dringend, stets dies betreffende Mitteilungen an mich gelangen zu lassen, damit mit größerem Erfolge Vermittlungsversuche gemacht werden können. Rosenkranz A. H. Emil Cohn- Essen hat dem Präsidium mitgeteilt, daß er die vom Kartelltag erbetene Erlaubnis zur unbeschränkten Verbreitung der „Probleme im modernen Judentum" vorläufig nicht erteilen kann. Nach dem Kartelltag Von Dr. M. B i 1 e s k i (Ma *A. H.), Berlin Wenn man vor dem Kartelltag den Verrauf des letzten Kartelljahres überblickte, so konnte man mit den Ergebnissen zufrieden sein. Man gewann im großen und ganzen den Eindruck, daß ein Jahr ruhiger und erfolgreicher Arbeit verstrichen war. Dieses gewiß nicht aufregende, aber doch ganz erfreuliche Ergebnis mußte um so wertvoller erscheinen, als noch unmittelbar vor dem Straßburger K. T. die Bedingungen für ein friedliches und harmonisches Arbeiten keineswegs gesichert waren. So war es erklärlich, wenn man dem K. T. in gehobener Stimmung entgegenging. Es kam hinzu, daß der K. T. sachlich besser vorbereitet war als frühere Tagungen. Die Erörterung einer Reihe für den B.J. C. wichtiger Themen konnte zu wertvollen Diskussionen führen. Man konnte nach alledem erwarten, daß der K. T. die Kraft und den Gehalt des B. J.C, in schöner Weise dokumentieren würde.

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