Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 9 (1912-1913)
- Issue
- Heft 9 (17.12.1912)
- Date
- 1912-12-17
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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300 Der judische Student für das PC Z. V. und den K. C. noch viel stärkere Keilmomente erstehen. Wenn trotz dieser Erwägungen von uns für diesen K.T. ein Antrag auf Einführung der unbedingten Satisfaktion noch nicht gestellt wird, so hat das seinen Grund darin, daß wir eine Frage von derartiger Wichtigkeit nicht auf dem K> T. erledigt wissen wollen, bevor nicht im Kartell die Möglichkeit zu einer Diskussion gegeben wird. Wir nehmen Rücksicht auf diejenigen älteren Bundesbrüder, die bisher nicht unserer Meinung waren, auch noch nicht Gelegenheit hatten, die Frage ernstlich zu erwägen. Wir halten es aber für unbedingt erforderlich, daß in allen Universitäten, in denen die Gründung von Waffenverbänden in Angriff genommen wird, die V. J. St.-en in diesen vertreten sind, d. h. unbedingte Satistaktton erklären vor der Begründung der Ringe. — Aus diesem Grunde hat der B. C. der V.J. St. Königsberg "in Anwesenheit sämtlicher ortsanwesender Alten Herren einstimmig folgenden Beschluß gefaßt: „Der K. T. wolle beschließen : Den einzelnen Korporationen im B. J. C. wird die Stellung zur unbedingten Satisfaktion überlassen." Mensuren zwischen Juden Von Paul S u I z b e r g e r (V. J. St. Berlin) Unser Kämpf* gegen den K. C. wird immer tatkräftiger betrieben. Während wir uns früher darauf beschränkten, uns mit ihm in eine sachliche Diskussion einzulassen, gehen wir jetzt dazu über, mit der Waffe in der Hand zu zeigen, wer von uns beiden Recht hat. Und wahrhaftig, ein einfacheres Mittel zur Vernichtung des K. C. gibt es nicht. Wir führen in Zukunft unseren Kampf gegen den K. C. in der Weise, daß wir die K» C-er der Reihe nach auf Mensur totschlagen. Der V.J. St. München hat der Licaria eine Chargenpartie übersandt. Ich will hier nicht untersuchen, ob und inwieweit das Vorgehen des V.J. St. technisch korrekt war, dazu bin ich über den Verlauf der Dinge zu wenig informiert; aber was ich hier erörtern will, ist die Frage, ob man denn seine Streitig-