Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 9 (1912-1913)
- Issue
- Heft 8 (26.11.1912)
- Date
- 1912-11-26
- Page
- [Seite] (sequence 30)
- Language
- German
- Belongs to
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2S6 Der Jüdische Student daß der Wettstreit auch unsere Kräfte erhöht und daß wir in keiner Beziehung etwas von unserer Position eingebüßt haben; wir wollten nur davor warnen, den Gegner zu unterschätzen. Demgemäß werden wir wohl eine größere Tätigkeit entfalten müssen. Zunächst dienen zu diesem Zwecke jungjüdische Abende, die aus einem einleitenden Vortrage und Rezitationen bestehen. Der erste Abend war außerordentlich gut besucht und verlief zur Zufriedenheit. Wir senden dazu Einladungen an die in Betracht kommende 'Jugend, namentlich an die Keilfüxe und an die Verkehrsdamen. Für letztere veranstalten wir in diesem Semester statt der geplanten Kurse alle 14 Tage Spaziergänge mit Kaffeetafel und Tanz. Außerdem nehmen eine Reihe von Damen an dem für unsere Füxe veranstalteten Tanzkurs teil. Für die wissenschaftliche Ausbildung der Aktivitas sorgen Diskussionsabende unter Leitung von A. H. Rosenfeld. Hierzu sind bestimmte Bücher zu lesen; irgend ein nicht vorher dazu bestimmter Bundesbruder übernimmt das Referat unddie Diskussion entwickelt sich dann nach bestimmten, von der wissenschaftlichen Kommission vorher festgelegten Gesichtspunkten. — Unsere Antrittskneipe, zu der wir eine Reihe von Gästen auf unserer Kneipe begrüßen konnten, verlief zur Zufriedenheit. Personalia: Ein E. R. bestrafte Bbr. Rosenow mit einec Rüge, weil er unterlassen hat, auf gegen ihn erhobene Vorwürfe hin einen Ehrenrat gegen sich zu beantragen. — f. a. B. Tscherniak, Augsburg, wurde A. H. Ferner inaktivierte der Antrittskonvent P o d b i e l s k i und Jaks. Die Mensur von Jaks ist, da sein Gegner vorläufig noch nicht antreten leann, auf unbestimmte Zeit verschoben. 11. November Herrmann - . .»;*• *# Maccabaea. Dem glücklichen Umstände, daß bereits in den Ferien ein strammer Vereinsbetrieb den größten Teil der Aktiven zusammengebracht hat, ist es zu verdanken, daß vom ersten Tage des Semes'ters an bei der ganzen Aktivitas ein guter Geist das Vereinsleben beherrscht. Selbstverständlich bleibt noch vieles zu tun; besonders die von auswärts kommenden Füxe, die von F r e i b u r g und Heidelberg •her eine ganz andere Art des Korporationsbetriebes gewohnt sind, finden sich nur langsam in die Berliner Verhältnisse, die — wie an dieser Stelle schon oft betont worden ist — für den notwendigen Zusammenschluß der Bundesbrüder besonders ungünstig sind.; Der Antrittskonvent besetzte die Chargen folgendermaßen: . iur. Ludwig Davidsohn X F.W. .iur. Willy Liemann XX F. M. iur. James B i l e s k i XXX : ". '