Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 12 (26.3.1912)
- Date
- 1912-03-26
- Page
- [Seite] (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Der jüdische Student 399 ein Drittel — von Leuten, die nur rein äußerlich oder nur in beschränktem Maße innerlich in Beziehung zum B. J. C. gebracht werden, auf eine Gefahr aufmerksam macht. Die Keiltätigkeit begnügt sich offenbar mit Halberfolgen, wenn das ganze Ziel zu schwer zu erreichen ist. Auf die einzelnen Vereine verteilen sich die Neuaufnahmen folgendermaßen: Berlin 3 (1 C. K.) Breslau 1 München 7 Charlottenburg 2 Königsberg 2 (1 C. K.) Freiburg 1 Maccabaea 6 (1 C. K.) Bonn 3 (1 C. K.) Straßburg 5 Heidelberg 4 Von den 34 neu Aufgenommenen waren 16 vorgekeilt. Es stammten 12 aus liberalem, 8 aus orthodoxem, 7 aus gut jüdischem und 7 aus unjüdischem Hause. Ihren Heimatsorten nach stammten aus Straßburg 2, dem übrigen E 1 s a ß - L o t h^ n g e n 4, aus Berlin 5, Rheinland 4, Hamburg 3, Baden 2, Provinz Posen (Ostrowo) 2, Württembergs Frankfurt a.M. 1, Bezirk Cassel 1, Thüringen 1, Westfalen 1, Ostpreußen 1, Westpreußen 1, Bremen 1, Rußland 2, Rumänien 1. II. Die 6 neuen reichsländischen Füxe bedeuten eine erfreuliche Stärkung unserer Stellung in Elsaß-Lothringen. Diese Straßburger Erfolge sind aber auch das einzig Erfreuliche in den Ergebnissen der Keiltätigkeit. Sonst ist nirgends ein Fortschritt zu verzeichnen. Die 5 neuen Berliner zeigen höchstens, daß wir uns hier einigermaßen gehalten haben. Von einer Verbesserung unserer Position kann nicht die Rede sein. Auch der Neueintritt von 3Hamburgern kann nicht als wesentlicher Fortschritt bezeichnet werden, wenn auch zugegeben werden soll, daß unsere Arbeit wieder ein Stück vorwärts gebracht worden ist. Die 4Rheinländer, von denen 3 nicht aus Cölh stammen, bezeichnen einen — noch zu langsamen — Aufstieg in diesem Bezirk. Am auffälligsten ist — neben der Tatsache, daß Frankfurt a. M. noch immer absolut unerschlossen ist — der Umstand, daß aus ganz Ostdeutschland, Ostpreußen, Westpreußen, P o - s e n und Schlesien nur 4 neue Bundesbrüder zu uns ge-