Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 7 (10.10.1911)
- Date
- 1911-10-10
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Der jüdische Student 199 kennzeichnet sind, werden am Vereinsabend — vorzüglich durch junge Damen — verkauft und die Bücher gleich an Ort und Stelle verlost und verteilt. Auch durch diese Veranstaltungen haben wir sehr befriedigende Erfolge zu verzeichnen. Wenn ich schließlich noch darauf hinweise, daß 5% unserer Einnahmen dem N. F. zufließen und daß durch unser Wirken der Jüdische Verlag nicht unwesentlich gefördert werden kann, so wird wohl niemand mehr bestreiten wollen, daß ich mit vollem Recht tatkräftigste Unterstützung im B. J. C. verlangen darf und muß. Diese Hilfe erwarte ich auf zwei Wegen. Erstens muß jeder Kartell verein und jeder Bundesbruder für jedes Quartal mindestens ein Los für M. 0,50 nehmen. Die nächste Aufgabe eines jeden V.J. St. und V. J.St.-ers ist es also, mir gleich nach Erscheinen dieses Aufrufes außer 10 Pf. für Porto y2 Mark oder ein Vielfaches davon für ein oder mehrere Lose des IV. Quartals 1911 zu schicken. Eine Vereinfachung bedeutet es natürlich, wenn die in den Vereinen und Bezirksverbänden gesammelten Beträge von einer Sammelstelle aus expediert werden. Zweitens aber und vor allem hoffe ich, daß sich eine geradezu verblüffend große Zahl von Bundesbrüdern bei mir melden werden, die bereit sind, Hefte mit je 25 Losen in Kommission zu nehmen und die Lose im Kreise ihrer Verwandten und Bekannten unterzubringen. Sie werden sehen, daß sie damit eine leichte und dankbare Aufgabe übernehmen. Die Uebernahme solcher Vertrauensmannstellungen ist vor allem sehr angebracht für die Bibliothekwarte unserer Vereine, die sich dadurch ein großes Verdienst erwerben können. In Berlin bekleidet mit großem Erfolg einen solchen Posten bereits mein Bruder A. H. Henry Unna (W. 35, Körnerstr. 18 II), mit dem sich «die Berliner in Verbindung setzen mögen, wenn sie es nicht vorziehen, sich wie alle anderen Bundesbrüder vertrauensvoll zu wenden an meine Adresse: Hamburg 13, Rothenbaumchaussee 45. Mein Vorschlag soll keineswegs die Mittel ersetzen, die unser Präsidium zur Verbreitung jüdischer Literaturwerke anzuwenden gedenkt, sondern kann diese nur unterstützen. In ^welchem Maße diese Hilfe nutzbringend ist, hängt davon ab, welche Aufnahme heute der Arbeitsplan unserer Gesellschaft