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Der jüdische Student · 1911-06-20 · Heft 3 (20.6.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
8 (1911-1912)
Issue
Heft 3 (20.6.1911)
Date
1911-06-20
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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84 Der jüdische Student des redigierten Stenogramms abzusehen und lediglich für das Archiv einige unredigierte, wörtliche Übertragungen des Stenogramms herzustellen. Der Antrittskonvent des V. J. St. Straßburg hat dem Präsidium seine Verwunderung darüber ausgesprochen, daß bis jetzt von dem Fuxenkompendium nichts zu hören oder zu sehen sei. Es wird festgestellt, daß der 9. (Breslauer) K. T. von der Herausgabe des Fuxenkompendiums Abstand genommen und das Präsidium lediglich mit der Herausgabe einiger Ergänzungsartikel zum zionistischen A B C-Buch und der Abfassung einer internen B. J. C.-Geschichte beauftragt hat. Mit Rücksicht darauf, daß demnächst die zweite Auflage des zionistischen A B C-Buches erscheinen wird, beschließt das Präsidium, zunächst die Neuauflage abzuwarten. D e Vereine sind an die Einsendung der Vereinsgeschichte erinnert worden. Von Bbr. Henryk Cohn aus Straßburg liegt eine Mitteilung vor, nach der er persönlich mit der Abfassung eine^ Fuxenkompendiums beschäftigt ist. Seiner Bitte um* Unterstützung dieser Arbeit soll entsprochen werden. Auf die Rundfrage des Präsidiums über die Teilung des Bezirksverbandes Baden sind zwei Antwoiten eingelaufen: A. H. Ooitein spricht sich für, i. a. B. Dukas gegen die Teilung aus. Das Präsidium verbleibt bei seinem in der vorigen Siizung eingenommenen Standpunkt. Es wird beschlossen, unter den Mitgliedern des Bezirksverbandes eine schriftliche Abstimmung unter Setzung von Präklusivfristen herbeizuführen, falls der Bezirksverband sich nicht zur Berufung eines Bezirksverbandstages bereit erklärt. Das Präsidium nimmt den Bericht über die Keilarbeit entgegen. Es wurde folgende Resolution beschlossen: „Das Präsidium spricht denjenigen A. H. A. H., die durch grobe Interesselosigkeit an einzelnen Stellen den Erfolg der Keilarbeit auf das schwerste gefährdet haben seine schärfste Mißbilligung aus." Eine längere Debatte entspinnt sich über die Frage der Jugendpropaganda. Die Idee, einen aus größeren freiwilligen und kleineren Zwangsbeiträgen gebildeten Fonds zu begründen, aus dem zür national-jüdischen Agitation geeignete,, Bücher anzukaufen sind, die dann unter großen Preis-

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