Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 2 (20.5.1911)
- Date
- 1911-05-20
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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66 Der jüdische Student. Die Wohnungskasse hatte im S.-S. 1909 einen Bestand von 295 M. Seitdem: Zuwendung von A. H. Ad. Wolff 10 „ Turn- und Fechtpönen .... 40 „ Ueberschuß vom Stiftungsfest. . 70 Erlös von Festzeitungen ... 50 „ Entschädigung der Delegierten des 10 K. T., auf die diese verzichtet haben.......... 90 „ Semesterbeiträge der A. H. A. H. S.-S. 1910........ 160 „ Semesterbeiträge der A. H.A. H. W.S. 10 11....... 190 „ Bestand am 1. Mai d. J. rund 905 M. Ferner besitzen wir ein Postscheckkonto von 100 M. Im laufenden Semester müssen wir uns zwar einschränken, gedenken aber auszukommen. Das Endergebnis von Maaß' Kassenverwaltung ist, daß der V.J. St. München, der vor fünf Semestern 1000 M. Schulden hatte, heute ein Vermögen von 1000 M. besitzt. H i r s c h f e 1 d X. Charlottenburg.*) Im verflossenen Semester hat Charlottenburg aufgehört, ein Scheinverein zu sein. Unsere internen Kneipen haben — wenn auch ein größerer Kreis eigener Aktiver fehlte — gezeigt, daß bei einiger Anstrengung auch mit Alten Herren ein wirkliches engeres Vereinsleben zu machen ist. Auf Grund dieser selbständigen Existenz darf man hoffen, daß wir im Sommer auch Zuwachs an neuen Füxen erhalten werden. Der Schlußkonvent ernannte Fräulein Emmy Strelitz zur Bundesschwester. Unser Sommersemester beginnen wir am 27. A p r i 1 9 h.s.t. mit einer internen Antrittskneipe (hochoffiziell) und dem am 1. Mai 1911 9 h.s.t. stattfindenden Antrittsk o n v e n t (hochoffiziell). 5. IV. 1911. Fritz Schlesinger. *) Der V. J. St. Charlottenburg bittet uns um Aufnahme folgender Notiz: „Infolge Verschuldens der Redaktion ist in der letzten Nummer des „J. St." der Monatsbericht des V. J. St. Charlottenburg nicht zum Abdruck gelangt." Uebrigens ist durch das gleiche Versehen auch der Breslauer Bericht fortgeblieben. D. Red.