Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 8 (1911-1912)
- Issue
- Heft 1 (20.4.1911)
- Date
- 1911-04-20
- Page
- [Seite] (sequence 39)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Der jüdische Student. 39 Bezirksverband Hamburg. Am 29. März veranstaltete der B. V. einen zahlreich von Keilfüxen besuchten internen Diskussionsabend. Thema : Der jüdische Student. Es wurde recht lebhaft für unsere Anschauung agitiert. Die externe Nummer des „J. St." leistete uns dabei eine wertvolle Hilfe. Besonders erfreute uns die energische Hervorhebung des B. J. C-Standpunktes durch A. H. Dr. Kalmu s. Am 9. April fand unsere Ferienkneipe statt. Wir danken allen, die durch Begrüßungen uns erfreut und den Eindruck der Kneipe verstärkt haben. Wir hatten uns von Berlin drei Wichse für Contra und Fuchsmajor kommen lassen und sind mit dem Ausfall des Abends sehr zufrieden. Eine sehr große Corona war bei uns zu Gaste. Bbr. Arnold Hildesheimer hielt eine Tendenzrede voller Temperament und Selbstbewußtsein, Prediger Dr. Sonderling betonte die bittere Notwendigkeit der Betonung des stammlichen Zusammenhanges und Rabbiner Dr. Loewenthal, unser treuer Stammgast, drückte uns herzliche Wünsche aus. Wir sind unseren lieben Jungburschen für die gute Vorbereitung zu Danke verpflichtet. Die Kneipe leitete nnser allzeit humorvoller Präside R.-A. Dr. Max Levy, den wir am folgenden Tage in seinem jungen Heime besuchten. Wir hoffen, daß einige der nach Heidelberg gehenden Keilfüxe dort für uns zu haben sind. Die Kneipe war die gemütlichste und wirkungsvollste der bisher hier veranstalteten. 11. IV. 11. Nathan. Bezirksverband Rheinland - Westfalen (Cöln). Der „Ferialverband Cölner V. J. Ster", wie unser offizieller Name nunmehr lautet, hat auch in diesen Ferien wieder erfreuliches geleistet Unter den Bbr. Bbr. herrschte korporativer Zusammenhang. Dreimaliges offizielles Fechten, ein regelmäßiger Bierabend, Ringbummel und zahllose Frühschoppen, gewöhnlich auch noch ein gemeinsam verlebter Nachmittag waren das ständige Wochenprogramm. Am 1. April veranstalteten wir unsere Keil- und Repräsentationskneipe, die nach einstimmigem Urteil der Teilnehmer glänzend verlief. Von den anwesenden fünf Keilfüxen meldeten sich drei aktiv (je einer für Bonn, Freiburg, Straßburg), A. H. Königsberger hielt die Tendenzrede. Unter den zahlreich vertretenen älteren Herren war u. a. auch Dr. Bodenheimer. — Der Bierkonsum war ungeheuer. Von den noch ausstehenden Kölner Keilfüxen sind drei ziemlich sicher, zwei hingegen ziemlich hoffnungslos. Zum ersten Male dehnten wir von Cöln als Zentrale aus unsere Keiltätigkeit, im Zusammenhange mit dem B. V., auch über Rheinland und Westfalen aus. Ein Bbr. bereiste die