Mannheim
Compact Memory

Der jüdische Student · 1911-02-20 · Heft 11 (20.2.1911) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 11 (20.2.1911)
Date
1911-02-20
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/3537599-3537678-3537689--1782-3539892
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

307 und sucht sich auf alle mögliche Weise zu halten. Bekommen wir. im nächsten Semester einige tüchtige Jungburschen, so daß wir der Rheno-Silesia die rheinischen Keilfüxe, ihr „ultimum icTi.-^iunr. ausspannen können, so wird sie ihr „Eigenes Haus" bald an uns abtreten müssen. Zu erwähnen ist noch die Gründung eines Studentenausschusses, zu dem weder wir noch die Rheno-Silesia eingeladen wurden. Die zehnjährige Vorgeschichte dieses Ausschusses (cf. K. G. Blätter) und die bekannte Märburger Ausschußaffäre gaben uns die Gewißheit, daß wir nicht ohne große Selbstverleugnung (Betonung der vaterländichen Gesinnung etc.) in die Vertreterversammlung hineinkommen könnten, und veranlaßten uns zu einem ablehnenden, energischen Brief an Rektor und Ausschuß, während sich der K. C, in vergeblichem Liebeswerben, jede Woche beim Rektor einen Korb holt. An Personalveränderungen ist mitzuteilen, daß Bbr. Arthur Cahn xxx S. W. wurde. Das Burschenexamen bestanden Lichtigfeld und Schay, die dann auch rezipiert wurden. Ein Convent vom " 6. II. ernannte Dr. med. Edelstein-Bonn zum A. H. h. c. Derselbe Convent überwies Bbr. A. Cahn nach Freiburg, Bbr. Lichtigfeld nach Berlin. Soweit also in gedrängter Uebersicht die Vorgänge im V. j. Sl Bonn und seiner Umgebung; es bleibt nunmehr die nochmalige Aufforderung an Jungburschen und zweitsemestrige Füxe, im Sommer nach Bonn zu kommen, und die Bekanntmachung, daß unsere große Schlußkneipe (es werden reden: Präsident Wolffsohn, Dr. Bodenheimer u. a. m.) am 5. März statrfndet Für alle V. J. Ster in Rheinland und Westfalen hochoffiziell! 4. IL 11. Klauberx KORRESPONDENZEN. Dem Präsidium sind folgende . weitere Niederlassungsmöglichkeiten gemeldet worden: In einer Stadt Oberschlesiens soll ein praktischer Arzt, in einer Provinzialhauptstadt ein gut ausgebildeter Gynäkologe und Geburtshelfer sowie ein Hautarzt, in einer anderen Provinzialhauptstadt ein Kinderarzt gute Aussichten haben. Ferner ist in einer kleineren Stadt Schlesiens durch den Tod eines alten Anwalts eine ungewöhnlich gute NTede^assungsmöglichkeit für einen Rechtsanwalt gegeben; Eile ist dringend geboten. Das Büro des Präsidiums in Charlottenburg, Schlüterstr. 3, Z'jr Erteilung von Auskünften bereit. Bemerkt sei jedoch, Ci1: eine Prüfung der uns zugehenden .Mitteilungen auf ihre

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.