Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 7 (1910-1911)
- Issue
- Heft 11 (20.2.1911)
- Date
- 1911-02-20
- Page
- [Seite] (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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Oer judische Student. gesetzt hatte, plötzlich unsere Waffen nicht anerkannte und wir gebührend darauf reagierten. Das Zustandekommen der Partien hängt von der Erledigung von Commentstreitigkeiten ab, die zwischen uns und dem S. C. schweben. Personalia: Bbr. Adler trat in Freiburg gegen Herrn Grünwald (Ghibelliniae) auf Säbel s. s. bis zur kampfunfähigkeit an und wurde im 25. Gang abgestochen. Auf unserer Seite 30, auf Gegenseite 9 Nadeln. Bbr. "Pawel aus München sekundierte.-- A. H. Fabian verließ am 1. Februar Berlin und siedelte nach Weißwasser bei. Görlitz über. 12. iL 11. . F.ritz Glaser. ■ an ■ Marburg. Es ist nichts Wesentliches über unser Vereinsleben zu berichten. Am Ende vorigen Monats besuchte uns A. H. Dr. Margulies, Gießen, und verbrachte mit uns einige frohe Abendstunden Wir hoffen, ihn jetzt öfters bei uns zu sehen. Im Auftrage des V.J. St. Berlin nahm der C. C. an der Hochzeit von A. H. Rechtsanwalt Dr. *Max Levy in Gießen teil. Unsere Finauzverhältnisse sind bei der außergewöhnlich geringen Aktivitas in diesem Semester die denkbar schlechtesten. Wir haben bereits wiederholt unsere Schuldner, besonders auch unsere A. H. A. H. ersucht, ihre Zahlungen zu regeln und ihnen, falls unsere Mahnungen fruchtlos sein werden, mit einem E. R. gedroht. 10. II. 11. Salo Bergmann x ■ vom u Bonn. Der verflossene Monat brachte dem V. J. St Bonn mancherlei erfreuliche Abwechslung. So stiegen z. B. an Vorträgen: „Die Wissenschaft des Judentums44 (intern) von Rabbiner Dr. Kalischer und „Der Antisemitismus"(vor geladenem Publikum) von Herrn Dr. Löwenstein-Godesberg Bbr. Blumenfeld besuchte uns des öfteren, so z. B. gelegentlich seines Vortrages in der zicnistischen Ortsgruppe und gelegentlich einer fidelen Bowlenkneipe, wo er abwechselnd „Die Ergebnisse d*?s X. Kartelltages" und „Ausgewählte Kapitel der beliebtesten Kneipreden" vortrug. Bbr. Friedmann hielt sich einige Tage hier auf und sprach im Literaturverein über „Das jüdische Volkslied". Zur Mensur von Bbr. Adler in Marburglieferten wir einen nicht unbeträchtlichen Teil des Personals und der Korona und sahen uns gleichzeitig die Zustände im K. V. Marburg an Durch unsere Erfolg verheißende Arbeit im Jugendbund hat sich eine verehrliche „Rheno-Silesia" bewogen gefühlt, sich jüdisch zu betätigen, und - isi korporativ dem Jugendbund beigetreten, der ihr bisher nicht als couleurfähig galt. Der K. C. merkt eben, wie wir ihm hier allmählich den Boden unter den Füßen untergraben »cf. den Artikel: „Neugründungen14 U in der Februarnummer der K. C.-Blätter)