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Der jüdische Student · 1911-02-20 · Heft 11 (20.2.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 11 (20.2.1911)
Date
1911-02-20
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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293 ■ "Der jüdische Student. . Wir wollen nun an der Hand der Statistik einzelne Zahlen betrachten und daraus Lehren für die Zukunft ziehen. Es ist zunächst die erfreuliche Tatsache festzustellen, daß fast sämtliche Rubriken im II. Halbjahre gegenüber dem I. Halbjahre eine bedeutende Zunahme aufweisen.^ Das istr wie ersichtlich, ,nicht allein eine Folge der "1000 AAark-Landspende; daß diese wie die Buttermilchstiftung ganz in das II. Halbjahr fällt und trotzdem in allen Rubriken die Summen noch in die Höhe gegangen sind, ist vor allem ein Beweis dafür, daß die Kapital kraft des B. J. C. noch lange nicht erschöpft sein kann und daß .endlich das Bewußtsein der zionistischen V.J. Ster füc die Notwendigkeit der .Mitarbeit in allen Organisationsformen im Wachsen begriffen ist Das Plus an allgemeinen Spenden im II. Halbjahre ist auf die Neujahrsablösungen zurückzuführen, die 136.50 A\ark betrugen. Daß die zur Eintragung ins Goldene Buch verwandten Summen nicht nennenswert höher waren, als im 1. Halbjahr, kommt daher, daß die N. F.-Verwaltung endlich die Unsitte abgeschafft hat, den Büchseninhalt zu Eintragungen zu verwenden. An dieser Stelle möchte ich die Bundesbrüder darauf aufmerksam machen, daß manche Eintragungen dringend der Vollendung bedürfen, wenn sie nicht am Ende dieses Jahres annulliert werden sollen; in erster Linie „das Präsidium des B. |. C", zu dessen Eintragung erst 12 Mark gespendet sind, und „der V.J. St. Bonn". Auch einmal begonnene Ölbaumgärten müssen zu Ende gepflanzt werden; ich bringe den „B J. C.-Garten*\ .»Heinrich Löwe-Garten" und den „Blumenfeld-Garten" in Erinnerung. Vielleicht können wir "nach Vollendung dieser Pflanzungen einen „V. J. Ster-Hain" beginnen. Betrübend ist der Rückgang und das Aufhören der Selbstbesteuerung. Hier haben vor allem die A-Itherrenbünde und Bezirksverbände einzusetzen, die für ihre Mitglieder die.Selbstbesteuerung einführen müssen. Das wesentlichste Mittel zur Vergrößerung der Spenden bleibt aber die Büchse. Kaum 60 V.J. Ster haben im letzten Jahre ihre Büchten regelmäßig leeren lassen, nicht ganz 300 haben sich überhaupt an Spenden beteiligt. Die EMchargierten haben darauf z*u achten, daß alle Zionisten in der Corporation Büchsen, besitzen. Auch sollte sich jeder V. J. Ster einen Vorrat an N. F -Marken zulegen, die doch kaum etwas kosten und, in größeren Mengen benutzt, dem N. F sehr zustatten kommen. Nun noch etwas über die relative Beteiligung von Aktiven und A. H. A. H. Die von der Aktivitas gespendete Summe bering im ganzen 1 $57.47 Mark, das ist 33,1 V , Gesamtsumme. Das ist viel zu wenig in Anbetracht des l'm-tnndes. daß die Aktivitas /. Z. etw a 45" des üe<amtbestandes au-macht, regelmäßige Monatsgelder bezieht und fast durchweg /:onistisch ist, wahrend ein großer Prozentsatz der Ahhcrrerrschatt nicht

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