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Der jüdische Student · 1911-01-27 · Heft 10 (27.1.1911) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 10 (27.1.1911)
Date
1911-01-27
Page
[Seite] (sequence 28)
Language
German
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2i0 Der jüdische Student. ander ein. So ist die Grundlage für ein gegenseitiges Verstehen gegeben. .. _ Das Ziel steht unverrückbar fest: Die Z u k u n f t des . j ii (I i sc.Ii c n ' Volk es im Zionismus, Die '„Männer" dieser Zukunft zu geben, ist der Sinn der Erziehung im B. J, C. Der zehnte Kartelltag darf aber .nicht so, sehr das. Ende, er muss vielmehr den Anfang einer Entwicklung bedeuten. Das Ziel, einmalklar und-unverrückbar vor Augen .gestellt, lässt uns " nach dem besten• Wege' zu ihm suchen. Der beste Weg wird aber immer der kürzeste und der tauglichste 'sein. —.Wird uns unsere Aufgabe klar zum Bewusstsein. kommen, werden wir uns ganz auf sie konzentrieren, dann können wir die Pfadfinder des Z i o n i s m u s werden. Auf dem Kartelltag wies Zwirn die Angriffe auf die Alten Herren zurück, indem er den Grund ihrer nicht genügenden Arbeit inV V.J. Ster-Sinne in der Ratlosigkeit fand, die (im zionistischen Lager über die notwendigen Arbeitsmethoden herrscht. Dass dies der wirkliche Grund ist, ist — von Ausnahmefällen abgesehen — zweifellos richtig. So sollen denn dieV.J.Ster . Arbeitsmethoden suchen,. Methoden, die den Bezirksverbänden Gelegenheit geben, reformierend in das jüdische Leben einzugreifen, in r e 1 i g i ö's e n nicht minder als in politischen Fragen. Denn die religiöse „Reformation"1) im Gegensatze zur „Reform" ist nach der Struktur des westlichen Judentums die notwendige Grundlage, auf der eine gesunde politische Reformation,, ein gesunder Zionismus, basieren muss. Für eine spezielle Auflassung vom Wesen des Zionismus.— die auch die •* meine ist -—^ ist allerdings die. religiöse Reformation "weit mehr, nämlich der eigentliche- Zweck der zionistischen Arbeit.2) Die religiöse Reformation will ich nunmehr als eine der Zukunftsaufgaben, bei deren Ausführung die V. J. Ster führend 'mitwirken müsseh, in. ihrer prinzipiellen Bedeutung für .die zionistische Arbeit dartun. Das Leben der jüdischen, Masse in Westeuropa ist — von dem geringen zionistischen Bruchteil abgesehen —- wenn überhaupt, n u r in r e 1 ig i ö s e r Beziehung jüdisch interessiert» Die. Parteien im jüdischen Lager, sind denn auch — wiederum vom Zionismus, der der grossen Majorität noch fremd ist, und .den beiden grossen. Wohlfahrtsorgamsationen nebst dem Zentralverein, die doch auf das, jüdische Leben, der Masse im -Westen ohne Einßuss sind, abgesehen -— lediglich religiös differenziert. Dieser Zustand muss zur Folge haben, dass von der Masse a 1 1 e - "jüdischen Fragen vom religiösen Gesichtspunkt aus betrachtet werden, bei der heutigen Zuspitzung-- <fer Gegensätze von der Alternative aus: : liberal oder orthodox? Mit der beginnenden!j Siehe „Die r e 1 i g i ü s e-Ju d e u f r a g c" .-.vonA; H. D r. Km i 1 Cohii in Xp. o dieses Jahrganges. . - . ~) Vgl. den genannten Artikel' gegen Ende. -

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