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Der jüdische Student · 1910-04-27 · Heft 1 (27.4.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 1 (27.4.1910)
Date
1910-04-27
Page
[Seite] (sequence 26)
Language
German
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28 Der jüdische Student. Mitteilungen. Berlin. Es ist in diesen Ferien bei uns im Verein ebenso rege wie im Semester. Wir sind die Woche 1 bis 2 mal beisammen, jeden Samstag abend im Cafe Monopol. Bis jetzt war jeden Dienstag abend eine Keilkneipe^ Dass auf der letzten 8 Keilfüxe waren, haben wir nirht unserm Glück, sondern der systematischen regen Keiltätigkeit in diesen Ferien zuzuschreiben- Ganz besonderes Lob verdient mein Mitchargierter Lissauer und die,, jüngeren Bbr. Bbr. " überhaupt, die -unermüdlich in „Schule und Haus" arbeiten. Bis jetzt hat sich ein Herr Friedländer aktiv gemeldet. Wir sind aber sicher, noch eine ganz stattliche Anzahl uns herauszusuchen, zumal ein Zsichtgekeilter um ^Prospekte* gebeten hat! . % \ Da wir mit unseren Berliner Kräften bei der früh begonnenen Keiltätigkeit auszukommen glauben, setzen wir Semesterbeginn fest auf Dienstag 3. V. mittags 2 c. t. Cafe Monopol-"offiziell. Dienstag abend 9 c. t. Antrittskonvenr hochoffiziell. - 29. III. 10. . . ' S. Loeb. Charlottenbnrir. Aus den Ferien ist von Wichtigkeit nichts zu berichten. Unsere Keiltütigkeit kann jetzt erst einsetzen, da die Immatrikulationen erst begonnen haben. Wie die Aussichten sind, lässt sich daher auch noch nicht übersehen. Der offizielle Semesterbeginn ist am Mittwoch, den 4. Mar abends 9 h. s. t. mit dem Antrittskonvent. Unsere Aktivitas wird bedauerlicherweisewahrscheinlich wieder sehr klein sein; denn bisher sind Nachrichten von Überweisungen an uns noch nicht eingetroffen. Um so dringender lege ich es datier unseren A. H. A. H. ans Herz, sich häufiger im Verein zu zeigen und so* wie auch durch.Geldzahlungen ihr Interesse an dem Fortbestehen des Vereins an den Tag zu legen. 15. IV. 10. Pick. Breslau. Im Monat Marz schmolz der V. J. St Breslau auf wenige Aktive zusammen. Vier, fünf Leute haben für seine Weiterexistenz Interesse. Die wenigen Leute, die zu keilen waren, konnten daher nur schlecht, gekeilt werden. Wer soll denn auch von den Breslauern keilen: Die älteren Seme'ster arbeiten, und die jüngeren sind pessimistisch, bockig oder unreif. Kritisieren können •sie, aber nichts lei-ten. Die Folge ist naturlich Mutlosigkeit und Erfolglosigkeit. Erfreulich ist, dass unsere A. H. A. H , durch den K. T. und den Kongress ange:\^t. mehr Interesse zeigen und dass sie schon mehr als einmal « 'nie Wissen der Aktivitas zusammengekommen sind. So hörte ich j-in^st auch zufallig, dass sie einen Bezirksver-

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