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Der jüdische Student · 1910-04-27 · Heft 1 (27.4.1910) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
7 (1910-1911)
Issue
Heft 1 (27.4.1910)
Date
1910-04-27
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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16 Der jüdische Student. augenblicklichen Lage unzurricdenen Bbr. Bbr. erfordert, dass das Präsidium bis zur Entscheidung des a. o. K. T. seine frühere neutrale Stellung nach aussen bewahrt hatte. Wir protestieren deshalb gegen die Beteiligung des Präsidiums an der Sitzung des zionistischen Zentralkomitee-. Wir erblicken in diesem Verhalten des Präsidiums einen Missbrauch seiner repräsentativen Stellung und einen neuen .Beweis für seine Verständnislosigkeit gegenüber der augenblicklichen Situation im B. J. C. ." . Wir verlangen dringend, dass sich das Präsidium jeder weiteren zionistischen Kundgebung enthalte. - ' Der V.-J. St. Strässburg. - Die Ferien-Kommission. . Ludwig Mayer. Edmond WeilL Das Strasstmrger Bundschreiben und der ausserordentliche Kartelltag. _ Von Felix Rosenblüth (Maccabaea-Berlin). Wozu ein ausserordentlicher Kanelltag?^Das ist hier die Frage? Vielleicht gelingt es mir, die Bundesbrüder von .der Opposition zu veranlassen: noch einmal ruhig zu erwägen, ob sie nicht doch bis Weihnachten warten können. Glaubt Ihr wirklich, dass der grosse Kernet, der von Breslau her über die Lande zieht, den sofortigen Untergang des B. J. C. herbeiführen wird?! Ich argwöhne, die Athmosphäre, in der Ihr lebt, ist so im-, durchdringlich dicht: dass ihr von dem Kometen nichts sehen würdet, auch wenn Ihr ihn nicht wieder fortbeten wolltet. Ich bitte, diesen Witz nicht übel-zu nehmen. 1<A\ biii nämlich durchaus für Frieden oder Waffenstillstand und habe vor allem gerade jetzt die ernste Absicht und Hoffnung, überzeugend zu wirken. Für den a. o. K. T. tritt vor allem Strassburg ein. Ich halte die formale und sachliche Begründung seines Antrages durch das wohl allgemein bekannte Rundschreiben*: far vollkommen verfehlt. Formaliter wird gegen den Breslauer Beschluss eingewendet: Eine Diskussion über den Antrag Blumenfeld's zwischen den einzelnen Bestandteilen des B. J. C. war unmöglich, weil der Antrag den Kartell vereinen erst 14 Tage vor Beginn des Kartelltages zuging. Ausserdem w ar die Wahl Jer K. T. Delegierten längst vergenommen, die Vereine daher ausser Stande, solche Leute zu wählen, deren Anschauung übereiir>rimmte mix der der Majorität ihrer Mitglieder oder ihr jedenfalls nicht strikt entgegengesetzt war. ' Beide Einw ände >ind unzutreffend und wohl auch ein ganz klein wenig unaufrichtig. Als ob der Antr -.z Blume^feld ein ganz neues B. .1. C.-Problem berührt hätte, ein. v. :!ig unbekanntes, nie erörtertes! Als ob es sich *) vergl. oben > 13 ff.

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