Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 11-12 (24.3.1910)
- Date
- 1910-03-24
- Page
- [Seite] (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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Der jüdische Student 289 ein ausführliches Referatüber die jii^isch-rmionaien Studentenverbindungen "Wiens, über welche in B. J. Cor Kreisen meist recht unklare, . zum Teil überschätzende Anschauungen verbreitet sind. Korporaliv besuchten wir einen Vortrag, den unser lieber A. 11. Dr. Emil Cohn auf der Durchreise im jüdisch-literarischen Franenverein über Jehuda Halovy hielt. Unser nachheriges Zusammensein mir A. 11. Colin wäre wo]]] noch gemütlicher gewesen, wenn nicht ein aufdringliclier K. Z. Wer es durch sein Yorhandensein gesturt hatte. Im Rahmen des Geschichts-Cyklu^ sprach Fux Adler über die Entstehung der Misehna. Unsere 3 krassen Füxe bestanden tun Ende des Semesters ihr Fuxenexamen und zwar Koram-kv 1—2, Tiefenthal 2 und Adler 3. Lebhaftes Interesse nahmen wie im Januar, so auch im Berichtsmonat eine ganze Reihe von Ehrenhandeln in Anspruch, die auch zum Teil ausgetragen wurden. Bbr. Oidicm paukte gegen Herrn Proskaner, Beleger bei der Burschensehalt Germania, aus. Den Freiburger Bbr. Bbr. sei an dieser Stelle' für ihre Hülfe vor und während der Mensur unser Dank ausgesprod\en. Sodann sahen wir uns genötigt, den auf dem K. T. proklamierten „Kampf gegen den K. C.u zu erölfeen. Ein K. C.er, Hecht iLieariae), hatte in provozierender Weise beleidigende Aeusserungen über das Verhaken des Y. J. St. in Ehrensachen dieses Semester.- getan. Wir übersandten ihm eine Chargierteuforderung s. 15, die da, E. G. genehmigte. Von dieser kamen bisher 2 Panieen zum Amtrag: Bhr. Klaiuber wurde im 12. Ganire auf Lipp.mhieb abg.->toch.eti. Dagegen .-lach Bbr. Ginion Herrn 1 lecht im -lö. (iii.:jg ebenfalls auf Lipp^uhieb ab. Bei beiden Mensuren sekundierte 1 Für. Lee Schulz AHim-keni, dem wir hierfür ebenfalls unseren Dank aussprechen. Die dritte Fanüe wird zu Beginn des nächsten Semesters steigen. Auch die Angelegenheit mit der Makaria fand ihre Erledigung. Der von uns in Yerruf gesteckte Dr. Wolf, 'Makariae A. IL, übersandte A. II. Ludwig Mayer, auf dessen Aussagen wir den Yerruf begründet hatten, eine Fistolenforderung, die dieser annahm. Der Convent verbot selbstverständlich A. IL Mayer, gegen Dr. Wolf anzutreten, solange letzterer im Verruf befindlich sei. Darauf Stedden die Makaren sowohl Ludwig Mayer (!) wie den Verein in Feigheitsverruf (!), ein' Schritt, den wir mit einer Gemeinhejtsverrufserklärut]g beantworteten. Den Corporationen machten wir von den nähmen Umständen Mitteilung. ,AUe diese Angelegenheiten wirkten fördernd auf das Solidaritätsgefühl und den' korporativen Geist der Bbr. Bbr. Erfreulich ist vor allem das enge Verhältnis zwischen den jüngeren Bbr. Bbr. und unseren jüngeren A. IL A. IL, die sich nicht nur an fast allen offiziellen Veranstaltungen beteiligten, sondern auch an offi-