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Der jüdische Student · 1909-11-23 · Heft 8 (23.11.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
6 (1909-1910)
Issue
Heft 8 (23.11.1909)
Date
1909-11-23
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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194 der Waffen bedienen, die wir bei unseren Gegnern als un.ornehm bekämpft haben und bekämpfen müssen. Der B. J. C. hat grosse kulturelle und politische Aufgaben, denen er sich mit ungeschmälerter Krart widmen sollte, aber er soll keine wirtschaftliche Kampfev misation we.den, weil er sonst behindert würde, seine eigentlichen Aufgaben zu erfüllen, und weil im allgemeinen in einem studentischen Verbände nicht die Abmessungen gefunden werden, die für das wirtschaftliche Leben Geltung haben. Hanau, 9. XI. 09. Robert Nussbaum. Mitteilungen. Hainburg:. Der B. V. hat in den letzten Ferien wegen der Vorbereitungen für den Kongress, die unsere ganze Tätigkeit beanspruchen, von einer Keilkneipe abgesehen. Auch unsere Keiltätigkeit ist dadurch weniger eneigisch gehandhabt worden, doch hoffen wir, dass an einzelnen Universitäten wieder Hamburger dietnat aktiv werden. Vor Weihnachten wird es also mit einer Festigung des B. V. nichts werden. A. H. Dr. Samuel Weiss ist zu längerem Aufenthalte nach Strassburg übergesiedelt. Posen. In den Sommermonaten herrschte unter den hiesigen Bbr. Bbr. — es waren im Durchschnitt S Aktive und A. H. A. IL hier anwesend — ein recht gemütliches Zusammenleben. Wöchentlich fand ein Bierabend statt, an dem V. J. St-er-Angelegenheiten sowie allgemein jüdische Fragen erörtert wurden. Da wir mit der Teilnahme auswärtiger Bbr. B',r. kaum zw rechnen hatten, auch sonst keine besondere Gelegenheit vorhanden war, haben wir von einer grösseren Veranstaltung des Be,• irksvcrbaiuh-s Abstand genommen. In den Sukkot-Zw i icheutagen besuchten Laufer und Leo Cohn als Delegierte de- Breuer Neuen Turnvereins das von den Lissaer jüdischen G\ mna^as'eii veranstaltete Turnfest. Unsere Lissaer Bbr. Bbr., in deren I landen die Leitung der Veranstaltung lag, haben einen vollen Erfolg zu verzeichnen: denn es ist ihnen nicht nur gelungen, die ganzen jüdischen Gymnasiasten zu tüchtigen Turnern heranzubilden, sondern auch den der jüdischen Turnwache wenig geneigten Teil der Li^saer Juden für ihre Sache zu interessieren. I'nd in der Tat, die gebotenen Leistungen waren so hervorragend, nicht nur einzelne Gipfelleistungen, sondern auch der Gesamtdurchschnitt, dass man an dem jungen Nachwuchs seine Freude haben konnte. Unseren Lissaer Bbr. Bbr. gebührt dafür unser besonderer Dank; möge die Förderung des Turnens unter denjüdischen Gymnasiasten bald eFrige Nachahmung finden. 31. X. 00/ * Leo Cohn. Berlin. Es ist nicht viel Erfreuliches, was vom alten Berliner Verein vorläufig zu berichten ist. In den Ferien hatten die ortsanwesenden Bbr. Bbr. anfange mit dem Umzug in unser neues Lokal, Charlottenburg, Schlüterstr. 3, zu tun, das zwar

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