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Der jüdische Student · 1909-04-22 · Heft 1 (22.4.1909) · p. [Seite]

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Journal
Der jüdische Student
Volume
6 (1909-1910)
Issue
Heft 1 (22.4.1909)
Date
1909-04-22
Page
[Seite] (sequence 21)
Language
German
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Der jüdische Student. 21 hessischen Abiturienten zu urteilen, keine kleime Konkurrenz! " Doch wollen wir nicht verzagen, sondern) zufrieden sein, wenn wir in jedem Semester wenigstens- 2 oder 3 Füxe zu arbeitsfreudigen jungen Juden erziehen — vielleicht ist das alles, was wir verlangen können. Ueberwiesen wurden: cand. med. Hirsch nach Freiburg, stud. med. Schön nach München, stud. med. dent. Spier nach München. Das Semester beginnt Montag, den?6. April nachmittags 2!/s h. s. t. im Cafe Markus. Ulbert Hirsch. Von sonstiger Ferien arbeit: Rheinland-Westfalen. Am 28. März ^eransraltete der Verband rheinisch-westfälischer V. J. St.-er hier in Cöln eine grössere Keilkneipu, die zur Zufriedenheit verlief. Za dieser Kneipe waren 11 V. J. St.er erschienen, 5 A. H. A. H. am dem Rheinland und wir 6 Cölner V. J. St.er. Bbr. Kolski führte das Präsidium und hielt eine zweckentsprechende Tendeuziede. Ausser mehreren andern Gästen konnten wir 4 Keiltüxe begrüsseni;, die voraussichtlich in Freiburg aktiv werden. Durch unsere rege Keiltätigkeit beginnt der V. j. St. hier jetzt in weiteren Kreisenu bekannt zu werden, während bisher der K. C. vorherrschend war. Wir hotten,"" auch von anderswoher Berichte über günstige Keilenfolge zu hören. Albert Eisberg. Posen. Bereits seit längerer Zeit befindien sich ständig einige A. H. A. H. teils a's Referendare, .teils als Assistenzärzte in Posen, doch konnte bisher wegen der verhältmiss massig kurzen Zeit des Aufenthalts der einzelnen nur wenig für diie Propagierung des V. J. St.ergedankens getan werden. Fs kam moch eins hinzu, das die Arbeit, insbesondere die Keiltätigkeit für dien B. J. C. sehr* erschwerte, das war das Vorherrschen des K. C, dessen tüchtigste Mitglieder hiesigen angesehenen Familien entstammen, die in stetem Connex mit dem jungen Nachwuchs standen, so dass es bis vor kurzem noch als selbstverständlich galt, dass ein junger Student, falls er überhaupt die Absicht hatte, ak&r zu werden, in den K. C. eintrat. In letzter Zeit ist nun hier eine Wandlung? eingetreten. Nachdem sich als erster Bbr. Laufer, alsdann Leib©witz und Leo Cohn hier niedergelassen, ferner A. H. Manasse und 2 Aktive, Cobliner und Baruch, hier ihren'Wohnsitz haben, konntai wir daran gehen, eine intensivere Keiltätigkeit zu entfalten. Nach gründlicher Vorarbeit beschlossen wir, eine Kneipe in grossem Stil zu veranstalten, zu der sämtliche in der Provinz anwesende Bbr. Bbr. sowie die Posener Abiturienten und Primaner geladen wurden. Die Kneipe fand am 31. März statt. Harr ging eine Sitzung der anwesenden Bbr. Bbr. vorauf, deren Hauptpunkt die Begrün-

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