Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 6 (1909-1910)
- Issue
- Heft 1 (22.4.1909)
- Date
- 1909-04-22
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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IS Der jüdische Student. alle Beiträge möglichst bald an Bbr. Hirschberg, Freiburgerstr. 13, einzusenden. Die Ferienkommission wird die Bbr. Bbr., wenn sie ihre Schulden bezahlt haben werden, überweisen, und zwar ausser den bereits genannten Bbr. Marcus (nach Freiburg) Bbr. Bernstein hielt in der zionistischen Ortsgruppe einen Vortrag über „die "Juden in Palästina während des Gotus". Ein E. ]{. musste Bbr. Brodek freisprechen. Zu der Keilkneipe nach Posen entsandten wir Bbr. Marcus, zu der nach* Reuthen die Bbr. Bb.\ Blumenthal, Marcus und Hirschberg. Unsere neue Adresse: /Werderstr. 15—19. Das S. S. beginnt offiziell am 26. April im Residenz-Cafe abends 9 h c. t., hochoffiziell am 27. mit dem Antrittskonvent. Joseph Marcus. Strassburg. Bezüglich der im letzten J. St. gemeldeten Ueberweisungen ist die Aenderung eingetreten, dass Bbr. Gustave Levy statt nach München nach Marburg geht. Die Entwickelung des Vereinslebens während der Ferien ist eine recht gedeihliche, und der Verkehr zwischen den i ortsanwesenden Inaktiven ein sehr inniger. Die obligatorische „jüdische Betätigungtt der Bürgerschaft gegenüber tritt hauptsächlich nuf Bällen in die Erscheinung. Das nächste Semester beginnen wir mit einem Aktiven und einem Fuxen, so dass wir unbedingt auf Zuzug aus dem B. J. C. rechnen müssen, wenn wir uns in Strassburg überhaupt halten wollen. Soweit bisher bekannt, kommen im nächsten Semester auch einige keilbare Füxe hierher; auch aus dem Grunde erwarten wir mindestens 6 A. B. A. B. Der offizielle Semesterbeginn ist auf Mittwoch, den 21. April 2 h c. t. (Care Broglie) festgesetzt, und es ist unbedingt erforderlich, dass alle, die im nächsten Semester nach Strassburg kommen, bis zu dem Termin hier sind. J. A. Myrtiii Bloch betätigt sich acht Wochen lang als Reservemann in Colmar. J. David. Freiburg. Die Ferienkommission hat sich mit der Eintreibung-tmd der Bezahlung der Vereinsschulden befasst. — Die Vereinsschulden haben eine solche Höhe erreicht, dass uns schon prophezeit ist, wir würden sicherlich auffliegen. Ein kleiner Teil ist schon bezahlt, aber noch lange nicht genug, um vorläufig der Gefahr des Auffliegens zu entgehen. Unseren Ehrenphilister Kurz haben wir angehen müssen, damit er uns hilft, Ordnung in die ganz miserablen Kassenverhältnisse zu bringen; aber wenn wir kein Geld haben, können