Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 4 (1907-1908)
- Issue
- Heft 1 (April 1907)
- Date
- 1907-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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16 Der jüdische Student. Bbr. Paul Mayer: Das Leben der Juden im Mittelalter, Herr Arthur Weill: Mohammed und das Judentum, Ferner wohnten wir bei den Vorträgen: Im Jüdischen Turnverein: Jüdisches Turnwesen (Referent Herr Berger, Köln). Im Jüdisch-Literarischen Frauenverein: Bbr. Nussbaum: Ueber die Judenemanzipation, „ Marcel Levy: Meyerbeer als Jude. In der Unitas-Loge: Streifzüge durch die Geschichte der Volkswirtschaftslehre. Am 25. Januar feierten wir Kaiserkommers. Am 1. Februar übergaben wir in Ausführung des Kartelltagbeschlusses betreffend Einsetzung des Präsidiums die Leitung des B. J. C. A. H. Dr. Rosenkranz als dessen Vorsitzenden. Am 26. Februar fand die Schlusskneipe statt, am folgenden Tage Schlusskonvent. Persönliches. I. A. Lang das Referendarexamen gemacht. A. H. Dr, Hennendinger hat sich mit Fräulein Hirschbaum verlobt. Fräulein Hirschbaum wurde zur Bundesschwester ernannt. A. H. Dr. Bergheimer hat sich verheiratet. Der Fux Leva wurde mit schlichtem Abschied entlassen, der Fux Emil Falk als unbrauchbar abgegeben. Eugen Frank erhielt vom E. R. den Rat zum Austritt, sein Austrittsgesuch wurde bewilligt. Die Bbr. Bbr. Bichert und Bloch beteiligten sich diesen Winter an der Gründung eines „jüdischen Turnvereins" für Kaufleute, als dessen 1. Vorsitzender Bichert gewählt wurde. Joseph Frank erhielt bald nach dem K. T. Generaldispens. Paul Meyer wurde auf Grund seiner mit „gut" bestandenen Burschenprüfung in den B. C. aufgenommen. Auf dem Schlusskonvent wurde Bbr. Bloch inaktiviert, erhielten Marcel Levy und Edgar Weill Generaldispens und wurde Bbr. Max Francfort nach Freiburg überwiesen. Die Ferienkommission hat Paul Mayer nach Müncherl, Edgar Weill nach Berlin überwiesen. Briefe sind während der Ferien zu richten an J. A. Bickert, Giesshausgasse, Vorsitzenden der Ferienkommission, welcher noch angehören Marcel Levy und der Unterzeichnete Edgar Weill X. Edgar Weill schreibt privatim an die Redaktion: „Wenn nicht tüchtige B. J. Cer. nach Strassburg kommen, wissen wir nicht, ob der K. C. unsere Schwäche ausnützt und wieder eröffnet.