Der jüdische Student
- Journal
- Der jüdische Student
- Volume
- 2 (1905)
- Issue
- Heft 3 (September 1905)
- Date
- 1905-09-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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DER JUEDISCHE STUDENT. Vierteljahresschrift der Vereine Jüdischer Studenten (im Bunde Jüdischer Corporationen). ^3 ^3 ft? Herausgegeben vom V. J. St.-Berlin. &4 &4 JAHRGANG II No. 3 SEPTEMBER-HEFT Der Nachdruck sämtlicher Artikel ist nur mit genauer Quellen - Angabe gestattet. An die V. J. St'er! Mit der fälligen Nummer hat der bisherige Heratisgeber unserer Zeitschrift sein redaktionelles Amt niedergelegt, welches von nun an durch eine Redaktionskommission verwaltet werden wird. Gleichzeitig mit diesem Wechsel der Redaktion wird entsprechend den Beschlüssen des 5. Kartelltages eine Umgestaltung der Zeitschrift vor sich gehen. Um die Tendenz dieser Umgestaltung zu verstehen, wird es notwendig sein, bis auf die ersten Anfänge unserer Zeitschrift zurückzugehen. Auf dem II. Kartelltag (6.—8. Januar 1902) wurde die Gründung einer monatlich erscheinenden Zeitung beschlossen, welche dazu bestimmt war, „das Band, welches die V. J. St.'en und die V. J. St/er umfängt, zu einem noch festeren und innigeren zu machen." Die Monatsschrift, die sich „Der Jüdische Student" benannte, Hess April 1902 ihr erstes Heft erscheinen. Sie wurde, obgleich anfangs nur für V. J. St/er bestimmt, doch bald extern. Trotzdem gelang es ihr nicht, auch nur das Interesse der V. J. St.'er selbst auf die Dauer rege zu erhalten. Der Redakteur klagte bald über das Versagen der Mitarbeit, die V. J. St/er über das „Niveau" der Zeitung, sowohl des literarischen wie des studentischen Teiles, der schliesslich fast nur noch die Vereinsberichte brachte. Da materielle Gründe noch hinzutraten, so musste die Zeitung nach Jahresfrist (Ostern 1903) wieder eingehen. Ende 1903, auf dem IV. Kartelltag, tauchte jedoch die Idee einer Zeitung wieder auf, und es wurde beschlossen, nicht etwa, die alte Zeitung wieder aufzunehmen, sondern etwas ganz Neues zu beginnen, nämlich eine literarische Vierteljahrsschrift, die mit der alten Zeitung nur deshalb den Namen gemeinsam hatte, weil man im Augenblick keinen anderen fand. Die Vier-